17.09.2021 - 15:25 Uhr
AmbergSport

FC Amberg: Ein Gegner mit der Bezeichnung „Sturm“

Sturm Hauzenberg heißt die Mannschaft, die am Samstag beim FC Amberg antritt. Der Name steht zurecht vorndran, denn bislang haben die Niederbayern 19 Treffer erzielt.

FC-Trainer Karl-Heinz Wagner hätte gerne mehr Punkte notiert.
von Klaus HöglProfil

Sturm Hauzenberg – das ist ein Oldtimer in der Landesliga, einer der ganz frühen Vereine, die gegen den 1. FC Amberg gespielt haben. Das war 1965 noch draußen am Mosacher Weg, als die Niederbayern in die Landesliga Mitte aufgestiegen waren. Und die immer ein robuster Gegner waren. In den 1970ern gingen die Wege weit auseinander, Hauzenberg spielt aber jetzt wieder seit fünf Jahren in der Landesliga Mitte – und gut. Sie waren in diesen fünf Runden nie schlechter als Rang acht. Am Samstag (16 Uhr) gastiert der Sturm beim FC Amberg. „Hauzenberg ist so etwas wie eine Wundertüte“, sagt Ambergs Trainer Karl-Heinz Wagner: „Die gewinnen in Ettmannsdorf und Seebach, verlieren aber 0:6 in Weiden und daheim gegen Passau“, schwer einzuschätzen seien sie. Nimmt man aber allein Tabelle, dann ist es nicht mehr schwer: Hauzenberg ist Dritter, holte drei Siege auswärts, hat mit 19 Treffern den Vereinszusatz „Sturm“ auch verdient. Das verdanken sie, schätzt Wagner die Lage, ihren schnellen Außenstürmern, die jeder Mannschaft Probleme bereiten. In drei Spielen aber schoss Hauzenberg kein Tor. „Wir sind zu Hause, wir werden intensiv gegen Hauzenberg arbeiten“, verspricht Wagner. Nur die „Arbeiter“ werden mit dem schwerwiegenden Mittelfeld-Ausfall von Yannick Haller immer weniger. Auch gegen Hauzenberg ist ein massiver Ausfall von Spielern zu beklagen. Mittlerweile sind elf Partien vorbei. „Die sechs Punkte, die wir haben, sind natürlich zu wenig. Wir könnten doppelt so viele haben.“

Die Mannschaft kämpft auch in der Tat unverdrossen, insoweit ist ihr nicht der geringste Vorwurf zu machen, freilich: „Man merkt aber auch, dass einige Spieler noch keine Landesligaerfahrung haben.“ Das ist wohl ein Manko, wie sich in den bisherigen elf Spielen gezeigt hat. „Da müssen wir durch“, sagt Wagner, es gibt ja auch noch eine Rückrunde, da werden sich wohl die Reihen wieder schließen.

Gegentreffer in den Schlussminuten kosten dem FC Amberg immer wieder Punkte

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