03.09.2021 - 15:21 Uhr
AmbergSport

FC Amberg muss zur Offensivmaschine

In der Landesliga Mitte wartet der Tabellenzweite TSV Seebach auf die Truppe von Karl-Heinz Wagner – und die hat nichts zu verlieren.

Ambergs Torwart Manuel Baumgärtner hielt seinen Kasten gegen die SpVgg Osterhofen sauber, soweit es ging. Er musste nach dem Abgang von Michael Heisig ins Tor und machte seine Sache sehr gut.
von Klaus HöglProfil

Zum Wundenlecken bleibt keine Zeit, im niederbayerischen Seebach muss der FC Amberg jetzt zum 10. Spieltag der Landesliga Mitte ran, das ist wohl ausgangs der Englischen Woche der schwerste Gegner. Leichte gibt's für die Gelb-Schwarzen ohnehin nicht. Was den TSV Seebach betrifft: Vier Heimspiele, ohne Verlustpunkt, die zwei TSV-Niederlagen stammen von Auswärtsspielen. Unter anderem vor acht Tagen im Derby gegen die SpVgg Osterhofen (0:1). Aber dafür gab's eine Begründung: Das Spiel stand auch unter dem Aspekt des plötzlichen Trainerwechsels, der Verein und Trainer Andreas Lengsfeld haben sich getrennt, aus beruflichen Gründen, wie es hieß.

Für die Niederlage gegen Osterhofen hat sich der TSV Seebach im zweiten Spiel unter Interimscoach Manuel Kesten mit dem 5:0 in Bad Abbach gründlichst revanchiert, eine bessere Reaktion auf Trainerwechsel und 0:1-Niederlage konnte es nicht geben.

Der FC Amberg hängt hinten drin, und in Seebach, so sagt Trainer Karl-Heinz Wagner, "muss es schon ganz gut laufen für uns". Um es mal so zu sagen: Angesichts der Tatsache, dass Seebach als Tabellenzweiter nur fünf Gegentore zugelassen hat, die Defensive des FC Amberg mit 21 Gegentoren hingegen geradezu ein ideales Arbeitsgebiet für gegnerische Stürmer ist, wäre es gewagt von einem Punkt zu reden, geradezu kühn von einem Sieg. Zu verlieren jedenfalls hat der FC Amberg objektiv gesehen nichts, er kann allenfalls überraschen. Mit Christoph Beck hat Seedorf seinen besten Schützen (7), der FC Amberg mit Dennis Kramer, sechs Treffer sind exakt zwei Drittel aller erzielten FC-Tore. Zehn Spiele sind Zeit für eine Zwischenbilanz, Wagner stellt ganz nüchtern fest: "Wir haben einfach zu wenig Punkte gemacht bisher, oft waren wir auf Augenhöhe, nicht schlechter, aber oft hat die Qualität gefehlt." Vor allem hat - aus den verschiedensten Gründen - die komplette Besetzung gefehlt, das zieht sich wie ein Roter Faden durch die Saison.

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