FC Amberg: Mit Psycho-Druck gegen die SpVgg Lam

Amberg
09.09.2022 - 12:16 Uhr

Konstanz ist für den FC Amberg in dieser Landesliga-Saison ein Fremdwort. Trainer Karl-Heinz Wagner hofft aber, dass sich die Abwehr wieder stabilisiert – auch wenn ein wichtiger Spieler fehlt.

Leon Schreiner (am Ball) ist wieder mit dabei.

Mittlerweile sollte der FC Amberg nach der verlängerten Pause die „Pfreimder und Waldkirchener Wunden“ geheilt haben. Der FC Amberg belegt vor dem Heimspiel am Samstag, 10. September (16 Uhr), gegen die SpVgg Lam den ersten Relegationsrang in der Fußball-Landesliga Mitte – mit nur sieben Punkten. Zur Erinnerung: 36 Zähler waren in der vergangenen Saison für den Klassenerhalt notwendig.

„Die Mannschaft weiß, dass sie nicht die Leistung abgerufen hat, die sie kann, sie kam nicht in die Zweikämpfe, war hektisch", erklärt Trainer Karl-Heinz Wagner vor der Begegnung gegen die SpVgg Lam. Deren Trainer Christoph Seiderer warnt pflichtgemäß vor dem FC Amberg, gegen den er noch nicht verloren hat (1:1 , 2:0). Aber mittlerweile hat es sich schon rumgesprochen, dass die Amberger alles zeigen, nur keine konstanten Leistungen. Seiderer ist in der komfortablen Lage, aus den letzten fünf Spielen zehn Punkte geholt zu haben. Sorgen bereiten ihm allerdings die 21 Gegentore.

Acht Gegentore in zwei Spielen

Beim FC Amberg gab es in den letzten 180 Spielminuten nur Sorgen. Trainer Karl-Heinz Wagner stand noch nie so permanent kopfschüttelnd an der Linie wie in Pfreimd, aber das Thema ist aufgearbeitet. „Es zeigt sich bei unserer jungen Mannschaft deutlich, wenn da einer oder zwei ihre Leistung nicht abrufen, was sie können, dann geht das schief“. Das hat er auf die Abwehr bezogen, die in den letzten zwei Spielen acht Tore kassierte. „Ja, wir hätten uns absetzen können“ sagt Wagner, „ aber wir schwimmen immer noch mit, wenn wir jetzt Lam schlagen“.

Die SpVgg Lam, im dritten Jahr in der Landesliga-Mitte, „ist wieder so ein unbequemer Gegner, giftig und kampfstark“, weiß Wagner. Hinzu kommt der psychologische Druck für Amberg. Die Abwehr hat zuletzt nicht funktioniert, die wird diesmal ohnehin umgebaut werden müssen, den Marcel Hack handelte sich in Pfreimd eine Rote Karte (Notbremse) ein, das bedeutet für ihn zwei Spiele Pause. Andrerseits sind Helleder und Heldmann angeschlagen, Leon Schreiner ist jedoch wieder im Trainingsbetrieb.

Leistungssteigerung erwartet

Vielleicht hilft`s ja: Heute hat der FC Amberg nach zehn Spielen sieben Punkte, in der letzten Saison nach zehn Spielen gar nur fünf. Dass es dann dennoch zu 36 Zählern und zum direkten Klassenerhalt gereicht hat lag an einer fulminanten Leistungssteigerung – die aber jetzt beginnen muss. Wagner traut das seiner Mannschaft zu, „aber dann muss schon alles passen“.

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