Amberg
17.05.2021 - 16:10 Uhr

Fußball: BFV-Abstimmung über Saisonabbruch auf der Zielgeraden

Der Bayerische Fußball-Verband hat am Freitag die Abstimmung zum Abbruch der Saison 2019/21 gestartet. Bis Dienstag um 10 Uhr können sich die Vereine für eines der beiden Modelle entscheiden.

Via Bildschirm informierte der BFV rund 2500 Vereinsvertreter bei den acht Info-Seminaren zu den beiden Varianten des Saisonabbruchs. Bild: Fabian Frühwirth/BFV
Via Bildschirm informierte der BFV rund 2500 Vereinsvertreter bei den acht Info-Seminaren zu den beiden Varianten des Saisonabbruchs.

Noch bis Dienstag, 18. Mai, um 10 Uhr läuft die Abstimmung des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) zum pandemiebedingten Abbruch der Saison 2019/21. Zuvor hatten sich rund 2500 Vereinsvertreter bei den acht Online-Seminaren über die beiden Modelle des Saisonabbruchs sowie die jeweiligen Konsequenzen informiert, die sich aus dem bayernweiten Meinungsbild ergeben.

Neben der Regelung nach Paragraf 93 der Spielordnung mit Auf- und Abstieg nach der Quotienregelung unter Wegfall der Relegation, können die rund 3600 bayerischen Vereine, die Mannschaften im Erwachsenenspielbetrieb haben, auch für die zweite Variante "Nur Aufsteiger, keine Absteiger" votieren.

Bei der Info-Veranstaltung für die Oberpfalz am Samstagabend wählten sich nach Angaben von Bezirksvorsitzendem Thomas Graml 339 Teilnehmer ein, von den 338 Vereinen im Bezirk waren 210 vertreten, dazu Funktionäre und auch Vereine anderer Bezirke. "Ich gehe davon aus, dass der ein oder andere Oberpfälzer Verein, der am Samstag keine Zeit hatte, bei einer anderen Veranstaltung dabei war", sagte Graml. "Insgesamt werden sich wohl über zwei Drittel der abstimmungsberechtigten Vereine aus dem Bezirk informiert haben." Die in der Oberpfalz für den Frauenfußball zuständige Kerstin Costa, BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, Bezirksspielleiter Christian Wolfram und Thomas Graml beantworteten beim knapp über eine Stunde dauernden virtuellen Treffen der Oberpfälzer Vereine rund 40 Fragen, "die meisten", so Graml, "bezogen sich schon auf die neue Spielzeit." Wann plant der Verband den Saisonstart? Nach welchen System wird gespielt? Wird die Ligastruktur geändert? Einige Vereine sprachen laut dem Bezirksvorsitzenden auch die Quotientenregelung und die sich daraus ergebenen "Härtefälle" an.

Wie die Saison 2021/22 konkret aussehen wird, konnten die BFV-Funktionäre noch nicht sagen. "Wir müssen erst einmal abwarten, wie die Abstimmung ausgeht", erklärt Graml den Fahrplan. "Wenn Option 1 gewählt wird, können wir bereits die Tage danach loslegen mit der Saisonplanung, da werden wir dann auch sehr zeitnah die Vereine mit ins Boot holen." Zudem werde der Verbandsspielausschuss in den nächsten Tagen mehrere Spielsysteme ausarbeiten, die dann in den Bezirken vorgestellt werden.

Sollte die Option 2 die meisten Stimmen bekommen, würde für Mitte Juni ein außerordentlicher Verbandstag einberufen werden, der den gewünschten Saisonabbruch dann auch formal umsetzt.

OnetzPlus
Amberg13.05.2021
 
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