Nicht gerade der Lieblingsgegner: FC Amberg erwartet den TSV Kareth

Amberg
11.11.2022 - 13:26 Uhr

Für die Mannschaft von FC-Trainer Karl-Heinz Wagner wäre im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga Mitte ein Sieg im letzten Heimspiel vor der Winterpause Gold wert. Doch die Bilanz gegen den TSV Kareth ist ernüchternd.

Abklatschen vor dem Anpfiff mit Schiedsrichtern und Gästespielern: Der FC Amberg erwartet im letzten Heimspiel vor der Winterpause den TSV Kareth.

Im letzten Heimspiel des Jahres empfängt der FC Amberg im Oberpfalzduell der Fußball-Landesliga Mitte den TSV Kareth-Lappersdorf. Anstoß ist am Samstag, 12. November, um 14 Uhr im Stadion am Schanzl. In dem erlebten die Amberger Fans ein Kalenderjahr 2022 mit Erfolg und Misserfolg, mit Glück und Pech, mit dem direkten Klassenerhalt im Mai und klaren Niederlagen zum Beispiel gegen Lam und Waldkirchen.

Wagner beklagt fehlende Konstanz

Auch in der aktuellen Saison geht es für die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Wagner um den Klassenerhalt. Der scheint wieder möglich, das haben die vergangenen Spiele, sieht man einmal von Ettmannsdorf ab, offenbart. Die Mannschaft hat sich gesteigert, Wagner beklagt aber immer wieder die fehlende Konstanz im Team, die er dem jugendlichen Alter zuschreibt.

Nutzt aber nichts, im letzten Spiel daheim gegen Kareth sollte der FC Amberg seinen Fans nochmal einen Heimsieg bieten. Die Gäste sind jedoch beileibe kein „Lieblingsgegner“ für Amberg: Seit 2013 hat der FC gegen die Karether, quer durch die Ligen, nicht mehr gewonnen.

Nur neun Auswärtszähler

Mit ihren 27 Punkten sind die Karether so gut wie aus dem Schneider. Auswärts holten sie aber nur 9, wenn man so will, wären sie also zu packen. Jedoch, so sagte Wagner, „nicht mit der Leistung wie in der ersten Hälfte in Ettmannsdorf, denn da kamen wir überhaupt nicht ins Spiel, waren nicht anwesend“. Freilich, die Ausfälle der verletzten Witzel, Helleder, Philipp Götz wirkten sich nachteilig aus, durchaus möglich, dass sie auch diesmal fehlen.

Wagner appelliert an die Mannschaft, ihren Kampfgeist schnell wieder zu finden – und sich für die 0:1-Hinspielniederlage in Kareth kurz vor Schluss („Die hätte absolut nicht sein müssen“) zu revanchieren, denn zum sportlichen Jahresabschluss steht noch das schwere Spiel in Roding auf dem Programm.

 
 

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