01.09.2020 - 20:39 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Josef Janker

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Verbandsspielleiter des Bayerischen Fußballverbandes (BFV), wie er als Jugendlicher sein Moped frisierte, und was er gerne mal Ex-Bundespräsident Joachim Gauck fragen würde.

Josef Janker
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Josef Janker war Berufssoldat im Range eines Stabsfeldwebels und in Neunburg vorm Wald, in Roding und Regensburg stationiert. Der 64-Jährige ist seit längerem pensioniert, "sonst könnte man den 25-Stunden-Job als Ehrenamtlicher" beim Bayerischen Fußballverband nicht machen, sagt er. Janker war 24 Jahre lang Gemeinderat (Unabhängige Ortswählergruppe) in Zell, bevor er bei der letzten Kommunalwahl freiwillig aufhörte, und zwölf Jahre 2. Bürgermeister. Er war bei vielen Vereinen in Führungspositionen tätig, und engagiert sich auch heute noch.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Josef Janker: Dort, wo ich jetzt lebe. Das ist meine Heimat, in der Gemeinde Zell im Landkreis Cham in der Oberpfalz. Da fühle ich mich geborgen. In der jetzigen Pandemiezeit ist es da am schönsten.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Josef Janker: Das müssten Außenstehende beantworten. Aus meiner Sicht: Ich versuche immer, das Ganze im Blick zu haben und über den Tellerrand hinauszuschauen.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Josef Janker: Man macht im Leben immer Fehler. Ich bin oft zu ungeduldig und rege mich bei Kleinigkeiten tierisch auf. Was eigentlich gar nicht nötig wäre.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Josef Janker: Wie meine Eltern. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, in einem kleinen Dorf. Das war super.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Josef Janker: Das ist schon so lange her, da kann ich mich an keinen erinnern. Wir sind viel zu Fuß gelaufen, denn in der damaligen Zeit gab es keinen Schulbus.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Josef Janker: Mit Joachim Gauck und Franz Beckenbauer. Und mich mit ihnen unterhalten über ihre Erfahrungen im täglichen Leben, im Sport und im Alltag. Wie sie alles einschätzen. Mit Franz Beckenbauer über die Explosionen im Transfermarkt, mit Joachim Gauck über die Entwicklung in der ehemaligen DDR, wie er das alles jetzt sieht. Den Werteverfall.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Josef Janker: Es war schon immer so, warum sollen wir etwas ändern.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Josef Janker: Ich hatte ein Moped, für das habe ich Tuning-Artikel gekauft, zum Auffrisieren. Was es halt so gab zur damaligen Zeit. Einen hohen Lenker und auch ein bisschen was für den Motor. Damit das Moped schneller fuhr.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Josef Janker: Bei allem Süßen, vor allem bei Eis. Am liebsten Milcheis, so mit nussigem Geschmack.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Josef Janker: Die Sportschau ist Pflicht, und Fußball. Wo ich weiterschalte, das sind diese unsäglichen Talkshows, bei denen immer die gleichen Leute eingeladen werden. Vor allem die aufgeblähten Talkrunden bei den privaten Sendern.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Josef Janker: Radfahren, mich mit Freunden treffen und zu Hause relaxen – wenn ich Zeit habe.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Josef Janker: ... wenig bis nichts ändern. Ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden.

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