23.07.2019 - 21:15 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Silke Fersch

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die zweifache München-Marathon-Siegerin, welcher Kuchen bei ihr immer geht und warum sie "Bauer sucht Frau" herrlich findet.

Silke Fersch
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Das Laufen ist für sie „Lebenselixier“: Anfang der 2000er Jahre gewinnt Silke Fersch zweimal den München-Marathon, mit der Staffel von CIS Amberg siegt sie Jahr für Jahr beim Landkreislauf. Die ehemalige deutsche Vizemeisterin im Langdistanz-Triathlon und zweimalige Finisherin beim Ironman auf Hawaii ist Ingenieurin und arbeitet an der OTH in Amberg.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Silke Fersch: Auf alle Fälle auf dem Land im Grünen, Stadt wäre nichts für mich. Und am allerliebsten irgendwo in den Bergen. Ein kleines Cafe oder eine Alm mit Ausschank in Südtirol könnte ich mir sehr gut vorstellen.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Silke Fersch: Es ist natürlich schwer, sich selbst zu beurteilen. Aber ich würde sagen, dass ich, wenn ich ein Ziel vor Augen habe, sehr diszipliniert und fokussiert sein kann. Zuverlässig und hilfsbereit bin ich auch.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Silke Fersch: Bei Weichenstellungen im Leben mehr auf den Verstand als auf das Herz gehört zu haben.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Silke Fersch: Pippi Langstrumpf – zumindest die Sommersprossen hatte ich.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Silke Fersch: Da gab es nichts Spektakuläres. Zumindest kann ich mich an nichts erinnern. Ich war eher brav.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Silke Fersch: Eigentlich mit keinem – weil mir wohl niemand bei nur einem Kaffeetrinken seine wirklichen Gedanken und Gefühle offenbaren würde. Am ehesten wohl Steffi Graf. Dann lieber meine verstorbene Oma. Ich würde sie gerne so viel fragen.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Silke Fersch: Das geht nicht, weil… (wenn ich weiß, dass es sehr wohl einen Weg geben würde)

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Silke Fersch: Ein schwarzes Principia-Rennrad.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Silke Fersch: Ich stehe voll auf Süßes – Käsekuchen beispielsweise geht immer. Vielleicht sollte man lieber fragen, was ich nicht mag: Marzipan.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Silke Fersch: Reportagen mag ich sehr gerne – zum Beispiel zum Thema Ernährung/Lebensmittelindustrie. Ich lasse mich aber gerne auch einfach mal nur unterhalten. „Bauer sucht Frau“ finde ich herrlich. Serien interessieren mich gar nicht.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Silke Fersch: Ich bin ein Mensch, der Bewegung braucht. Am liebsten bin ich bei uns im Wald oder in den Bergen unterwegs. Laufend oder wandernd. Da bin ich voll bei mir und habe die besten Ideen und Gedanken…

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Silke Fersch: ...Da wären wir wieder beim Thema "Weichenstellungen im Leben und Herz und Verstand". Und zudem würde ich versuchen, mir über Problemchen weniger Gedanken zu machen.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport":

Schirmitz

Alle Teile unserer Rubrik "Kein Wort zum Sport" finden Sie hier.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.