20.06.2018 - 17:54 Uhr
AmbergSport

Kerstin Hagerer in Bestform

Gute Ergebnisse erreichen die Triathleten von CIS Amberg bei den Ligenwettkämpfen in Roth, Lauingen und Erding. Daneben springen auch Podestplätze und ein bayerischer Meistertitel heraus.

Die bayerische Meisterin Kerstin Hagerer (Mitte) bei der Siegerehrung.
von Autor BHAProfil

Neben dem zweiten Lauf der 2. Bundesliga am Rothsee und dem dritten Rennen der Regionalliga im schwäbischen Lauingen fanden die Bayernliga-Läufe parallel zu den bayerischen Meisterschaften auf der olympischen Distanz in Erding statt. Die Herren 1 waren am Rothsee am Start. Neu im Team hatte der erst 16-jährige Noah Treptow sein Ligadebüt. Doch auch Leopold Grimm, Rouven Oeckl, Ben Eckl und Nico Krohnfoth war die Anspannung vor dem Start deutlich anzusehen. Sich in der zweithöchsten Klasse in Deutschland zu etablieren, ist nach wie vor herausfordernd. So kann ein Zeitabstand von gerade mal einer Minute in der Wertung des Gesamtteams durchaus einen Unterschied von mehreren Plätzen bedeuten. Durch ausgewogene Leistungen in den einzelnen Disziplinen gelang mit Rang zwölf erneut der Anschluss ans Mittelfeld.

Damen auf Platz vier

Eine runde Sache war wieder der Auftritt der ersten Damenmannschaft in der Regionalliga in Lauingen. Dieser Wettkampf bestand aus zwei Teilen. Am Morgen war ein Prolog, bestehend aus einem Swim-and-Run, auf dem Programm, bei dem das Team geschlossen im Ziel ankommen musste. Für Claudia Mai, Tamara Zeltner, Sandra Weiß und Gabi Keck kein Problem, mit Rang vier war der Grundstock für einen erfolgreichen Tag gelegt. Das setzte sich beim späteren Bike-and-Run-Split fort, hier machte Keck im Vierermannschaftszeitfahren auf dem Rad ordentlich Druck, so dass die übrigen drei auf der Laufstrecke noch einmal Vollgas geben konnten und als Fünfte in der Mannschaftswertung das Ziel erreichten. In der Wertung beider Wettkämpfe belegten die CIS-Damen am Ende Rang vier.

Mit rund 1000 Teilnehmern war der 25. Stadttriathlon in Erding wieder die größte Veranstaltung im Raum München. Hier wurde auf der olympischen Distanz über 1500 Meter Schwimmen, 42 Kilometer Rad und 10 Kilometer Laufen der zweite Lauf der Triathlon-Bayernliga und die bayerischen Meisterschaften der Altersklassen ausgetragen. Der Tag begann aus Amberger Sicht mit einem Schrecken, nachdem ohnehin nur drei Athletinnen im Damenteam gemeldet werden konnten und somit alle in die Wertung kommen mussten, kam noch ein krankheitsbedingter Ausfall dazu.

So hatten Kerstin Hagerer und Regina Bauer das Handicap, dass die dritte Platzziffer auf den letzten Platz in der Wertung gesetzt wurde. Unbeirrt davon lieferten beide eine Glanzvorstellung ab, mit den Rängen 11 und 16 gelang am Ende noch der neunte Platz in der Mannschaftswertung. Insbesondere Hagerer zeigte sich zwei Wochen vor ihrem Debüt auf der Langdistanz in Roth in Bestform. Auf Anhieb holte sie den bayerischen Meistertitel in der Altersklasse W 40.

Weigert und Hagen auf Platz drei

Bei den Herren gingen die Liga-Oldies Jörg Weigert, Michael Smola und Bernd Hagen zusammen mit Michael Balk an den Start. Für die ältesten Athleten im Team keine leichte Aufgabe, mit den jungen Wilden mitzuhalten. Doch der Kampf sollte sich auszahlen, neben Platz 14 als Ligaergebnis sprang für Weigert und Hagen je der dritte Platz bei den bayerischen Meisterschaften in der AK M 40 und M 50 heraus. Damit hatten beide, die bereits 1999 im ersten Ligajahr des CIS Amberg im Einsatz waren, am wenigsten gerechnet.

Nun steht für den CIS Amberg mit dem Chiemsee-Triathlon am nächsten Wochenende eine der größten Veranstaltungen im Alpenraum an.

Jörg Weigert, hier auf der Laufstrecke, belegte bei den bayerischen Triathlon-Meisterschaften in der Altersklasse M 40 Platz drei.

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