In Tirschenreuth geboren, zuletzt aber an der Ostsee tätig: Torhüter Timon Bätge kehrt zum zum ERSC Amberg zurück. Dies teilte der Eishockey-Bayernligist am Mittwoch mit. Zuletzt spielte Bätge bei den Rostock Piranhas in der Oberliga Nord.
Zurück in die alte Heimat
Damit stehen dem ERSC mit Bätge und Youngster David Kubik zwei höchst talentierte Goalies zur Verfügung, wobei Bätge über die deutlich größere Erfahrung verfügt. Auf einen "gesunden‘ Konkurrenzkampf mit seinem Kollegen" freut er sich: „Der wird uns beiden helfen und auch der Mannschaft.“ Der 26-jährige gebürtige Tirschenreuther kam 2020 aus Selb zu den Wild Lions. Bis 2024 absolvierte er 125 Bayernliga-Begegnungen für den ERSC und war stets ein enormer Rückhalt, zwischenzeitlich auch „Torhüter des Monats“ in der Liga. Sein Ehrgeiz führte ihn in die Oberliga nach Rostock, wo er in den letzten beiden Jahren in 97 Pflichtspielen im Tor stand, mit einer Fangquote von 92 Prozent. „Auch wenn es an der Ostsee zuletzt teilweise schwierig für mich war, hat mir die Zeit dort trotzdem etwas gebracht, sportlich wie mental“, erklärt Ambergs neue Nummer 31. Auch für ERSC Trainer Christian Zessack ist die Verpflichtung von Timon Bätge ein echter Glücksgriff: "Er ist ein wichtiger Spieler, hier bestens bekannt und ein Publikumsliebling. Wir gehen mit zwei sehr guten Torhütern in die Saison", freut sich der Coach.
Die Anforderungen in der kommenden Spielzeit sieht Bätge kaum einfacher: „Die Bayernliga ist qualitativ in den letzten Jahren stetig stärker geworden“. Beim ERSC ist der Goalie gleich mit einem Zwei-Jahres-Vertrag ausgestattet worden. Über den Sommer wird er auch im Coaching der Nachwuchstorhüter des ERSC aktiv sein. Ein ganz wichtiger Aspekt ist für den Torhüter das Wiedersehen mit dem Umfeld: „Die Vorfreude auf die Amberger Fans ist für mich schon beinahe sehnsüchtig. Ich freue mich unglaublich und wir wollen zusammen viel erreichen“. Der Transfer von Bätge lässt auch den Sportlichen Leiter Chris Spanger aufatmen: „Der Kontakt mit Timon ist nie abgebrochen. Wir sind glücklich, dass er sich für eine Rückkehr nach Amberg entschieden hat. Er ist nicht nur ein Publikumsliebling und einer der besten Torhüter der letzten Jahre, sondern passt auch menschlich total ins Team. Wir sollten sehr viel Spaß zusammen haben."
Beim ERSC Amberg laufen die Kaderplanungen weiterhin auf Hochtouren mit der aktuellen Entwicklung scheint nicht nur Chris Spanger zufrieden zu sein, auch Zessack zeigt sich optimistisch: "Bisher läuft's optimal. Wenn wir noch einen Verteidiger unterschreiben, sollte es passen". – Klingt fast so als hätten die Wild Lions bereits das ein oder andere heiße Eisen im Feuer.






















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