27.05.2018 - 12:07 Uhr
AmbergSport

Rainer Greger übernimmt den FC Amberg

"Es hat einige Zeit gedauert, aber wir wollten keine Notlösung", sagt Werner Aichner, Fußballabteilungsleiter des FC Amberg. Am Sonntag präsentierte er nun den neuen Trainer, mit dem ein Wiederbeginn in der Bezirksliga gelingen soll.

Fußballabteilungsleiter Werner Aichner (links) stellte zusammen mit Teammmanager Matthias Schmien (rechts) am Sonntag den neuen Trainer des FC Amberg vor: Rainer Greger (Mitte).
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

(ref) Rainer Greger heißt er, und laut Aichner "ein kompetenter Trainer mit Erfahrung." Der 56-jährige Greger habe zwar "nicht unbedingt in höheren Klassen" trainiert, sei aber der "richtige Mann" für den Neustart. In der Region ist Rainer Greger kein Unbekannter: Bis zur vorhergehenden Saison war er Trainer des SV Loderhof in der Kreisliga, die höchste Liga, in der er bisher gearbeitet hat. Mit Loderhof stieg er 2015/16 in die Kreisklasse ab.

(ref) Rainer Greger heißt er, und laut Aichner "ein kompetenter Trainer mit Erfahrung." Der 56-jährige Greger habe zwar "nicht unbedingt in höheren Klassen" trainiert, sei aber der "richtige Mann" für den Neustart. In der Region ist Rainer Greger kein Unbekannter: Bis zur vorhergehenden Saison war er Trainer des SV Loderhof in der Kreisliga, die höchste Liga, in der er bisher gearbeitet hat. Mit Loderhof stieg er 2015/16 in die Kreisklasse ab. Zu Beginn der Spielrunde 2017/18 übernahm er den A-Klassisten DJK Amberg, hörte aber bereits im August wieder auf: "Es war nicht das, was ich mir vorgestellt habe", sagt der Verwaltungsbeamte, der bei der Justizvollzugsanstalt in Amberg arbeitet.
In der Jugend des FC Amberg hat er vor langer Zeit gespielt, bis zu den Herren. Dann war Greger beruflich zehn Jahre im fränkischen Raum und hat dort zwei Jahre in der Landesliga für den BSC Saas Bayreuth gespielt, ehe er als Spielertrainer beim TV 1848 Erlangen anheuerte. Weitere Stationen folgten, unter anderem zwei Jahre Bezirksoberliga bei der DJK Ensdorf.
Rainer Greger übernimmt beim FC Amberg einen Großteil der zweiten Mannschaft. Dazu aus der "Ersten" die drei Spieler, die geblieben sind: Yannick Haller, Martin Popp und Robin Wild, wobei Haller verletzt ist und vermutlich ein halbes Jahr noch ausfallen wird. 17 Spieler umfasst der aktuelle Kader für die Bezirksliga 2018/19, dazu soll bis zum Ende der Wechselfrist am 30. Juni "noch der eine oder andere dazu kommen", sagt Greger. Vertragsamateure, die theoretisch noch bis 25. August kommen könnten, werde man nicht verpflichten, erklärt Werner Aichner.
Das Ziel des FC Amberg lautet, "so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und einen gesicherten Platz zu erreichen", erklärt Greger. Eine interessante Liga sei es, in der seine neue Mannschaft spielen werde. Trainingsbeginn wird vermutlich Mitte Juni sein, zu Seite stehen ihm Teammanager Matthias Schmien und Wolfgang Haller, der noch keine konkrete Aufgabe zugeteilt bekommen hat, aber mithilft. Die Heimspiele in der Bezirksliga Nord wird der FC Amberg künftig immer am Sonntag austragen.
Thema Reserve: "Wir stehen wegen einer Spielgemeinschaft mit Nachbarvereinen in Verhandlung, eine eigene zweite Mannschaft wird der FC Amberg auf keinen Fall melden", sagt Aichner.
Eine kleine Kuriosität am Rande: Rainer Greger wurde in Kemnath/Stadt geboren, weil seine Mutter gerade zu Besuch bei ihren Eltern war - aber schon länger mit seinem Vater in Amberg wohnte. "Deswegen bin ich eigentlich Amberger", sagt Rainer Greger.

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