07.01.2021 - 17:23 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Sven Seitz

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Spielertrainer des TV Nabburg, warum er als 18-Jähriger unbedingt ein Auto mit 190 PS fahren musste, und welche App auf seinem Smartphone überhaupt nicht fehlen darf.

Sven Seitz
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Der 31-Jährige ist Spielertrainer beim Kreisligisten TV Nabburg, zuvor betreute er in der Kreisklasse den FSV Gärbershof. Sven Seitz, geboren in Neumarkt in der Oberpfalz, kann auf eine Reihe höherklassiger Stationen in seiner Fußballerkarriere zurückblicken: in der Regionalliga bei der SpVgg Weiden unter Gino Lettieri, beim FC Amberg, SV Seligenporten und in Halberstadt. Seitz arbeitet in Amberg in einem Autohaus, ist verheiratet, hat eine sechs Monate alte Tochter und wohnt im neu gebauten Haus in Hahnbach.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Sven Seitz: Über meine Tochter vor Freude. Wenn ich sie als Papa angucke, dann grinst sie mir entgegen.

ONETZ: Sie haben einen Wunsch frei. Was wünschen Sie sich?

Sven Seitz: Gesundheit und eine glückliche Familie ein Leben lang.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Sven Seitz: Ich hatte immer einen Fußballprofi als Vorbild, das war damals Thierry Henry, der hat bei Arsenal London als Stürmer gespielt. Der hatte von der Spielart her etwas, was mir als Kind sehr gefallen hat.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Sven Seitz: Mit Julian Ceesay von der DJK Gebenbach (lacht). Das ist mein bester Kumpel.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Sven Seitz: Das war ein Audi TT, ein Sportwagen. Ein Zweitürer Coupe. Der hatte 190 PS, und der hat mir als 18-Jähriger einfach gefallen. Wenn ich noch daheim gewohnt hätte, hätten mir die Eltern wahrscheinlich geraten, das nicht zu machen. Aber wenn man früh selbstständig unterwegs ist, dann habe ich das für mich so entschieden. Autos beschäftigen mich schon ein Leben lang, ich habe auch meine Ausbildung in einem Autohaus gemacht. Ich hatte bisher auch schon viele Autos. Ich glaube, sieben oder acht.

ONETZ: Hotel oder Camping? Berge oder Meer? Welcher Urlaubstyp sind Sie?

Sven Seitz: Aktuell mit 31 würde ich Hotel und Meer bevorzugen. Ausruhen, gut essen und sich erholen. Ich würde es aber nicht ausschließen, dass ich im Alter die Berge bevorzuge.

ONETZ: Welche App darf auf dem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Sven Seitz: Sky Go. Ich schaue da sehr viel, wenn ich unterwegs bin. Filme und vor allem Fußball. Wenn man wie ich in der Spielertrainer-Schiene ist, dann achtet man auf Sachen, auf die ich als Spieler nie geachtet habe. Gerade jetzt, in der Corona-Zeit ohne Zuschauer, bekommt man super mit, was die Trainer alles von der Außenlinie kommentieren. Da macht es noch mehr Spaß, zu sehen, wie sich Mannschaften in gewissen Situationen verhalten. Vor kurzem habe ich das Bundesligaspiel zwischen Dortmund und Schalke, das Revierderby, gesehen. Den Baum (Ex-Trainer des FC Schalke 04, Anm. d. Red.) habe ich fast 90 Minuten gehört. Das war Wahnsinn, der hat wirklich 90 Minuten alles kommentiert. Wenn ich da Spieler wäre, da hätte ich keine Lust mehr, zu laufen.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Sven Seitz: Stracciatella-Eis. Egal, von welcher Eisdiele.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Sven Seitz: Pflicht ist seit langer Zeit "Das perfekte Dinner", eine Kochsendung. Weil ich die Mischung der Teilnehmer ganz interessant finde, und auch, wie sie so leben. Und auch das Kochen. Das gibt mit einen gewissen Input, was die Gerichte betrifft. Ich bin gerade am Aufbau. Ich habe schon vor, in Zukunft mehr zu machen. Ich habe unlängst einen Schweinebraten mit Knödel gemacht, der ist mir richtig gut gelungen.

ONETZ: Gibt es etwas in Ihrem Leben, das Sie bereuen?

Sven Seitz: Nein, im Gegenteil. Ich bin dankbar für das, was ich erleben durfte.

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