01.05.2019 - 14:33 Uhr
AmbergSport

Tandem-Schiedsrichter als Starthilfe

Prüfung bestanden! Obmann Thomas Gebele von der Schiedsrichtergruppe Amberg freut sich über elf neue Fußball-Schiris - und hebt besonders das Engagement der DJK Ensdorf hervor.

Die neuen Schiedsrichter mit den Verantwortlichen, (hinten von links) Karl Vollmer (Lehrteam), Christian Schrott (TSV Theuern), Rene Bachfischer (SV Michaelpoppenricht), Obmann Thomas Gebele, Samuel Fahrmer (SV Michaelpoppenricht), Ibrahim Randel (1. FC Schlicht), Evren Baser (SV Inter Bergsteig), Lehrwart Walter Schimpke, (vorne von links) Dominik Lang (SV Illschwang), Vinzenz Ram, Leon Reichlmeier, Florian Richthammer, Ben Bauer, Lukas Völkel (alle DJK Ensdorf).
von Autor GELProfil

"Elf Freunde sollt ihr sein" - nach Sepp Herbergers Motto freut sich die Schiedsrichtergruppe Amberg über die Aufnahme von elf Neulingen. Ein Wochenendkurs und ein Wiederholungsabend berechtigten die elf Sportfreunde zur Teilnahme am Regel- und am Lauftest. Beides wurde bestanden, so dass die jungen Unparteiischen jetzt brennend auf ihre ersten Spieleinsätze warten.

Auch wenn die Aufforderung an die Vereine, die zu wenige Schiedsrichter haben und eine erhöhte Ausfallgebühr zahlen müssen, enttäuschend verlief, hebt Obmann Thomas Gebele vor allem das Engagement der DJK Ensdorf mit fünf Neulingen besonders hervor. Die Lehrgangsleitung mit Walter Schimpke (SV Kauerhof) und Karl Vollmer (SSV Paulsdorf) haben versuchte, in einem Crash-Kurs die Regeln den Teilnehmern verständlich zu vermitteln. "Alle elf Jung-Schiris zeigten ihr Interesse an diesem Hobby", so Obmann Thomas Gebele, "so dass nach der Theorie auch die Umsetzung in die Praxis klappen sollte".

Ähnlich wie beim begleitetem Fahren werden die Neulinge durch einen Tandem-Schiedsrichter bei ihren Spielleitungen begleitet. So zeigt ihnen der erfahrene Kollege vor Anpfiff den Zugang zum elektronischen Spielberichtsbogen, um die Spielberechtigungen (Passkontrolle) zu überprüfen.

Im Spiel beginnt nun der "alte Hase" die Partie zu leiten, dabei soll der "Frischling" zusehen und lernen. Mitte der ersten Spielhälfte darf der Neuling seine ersten Pfiffe ausprobieren und der "Könner" bestätigt diese, oder gibt weitere Tipps. In der Halbzeit und nach dem Spiel werden entsprechende Situationen noch analysiert.

Diese Mehrarbeit, so Gebele, "leistet die Schiedsrichtergruppe gerne, damit diese Neulings länger dabei bleiben werden." Für ein Spiel müssen nun zwei Referees angesetzt werden, zusätzlich müssen die Spesen für den Tandem-Schiedsrichter aus den Mitgliedsbeiträgen der Gruppe getragen werden.

Obmann Thomas Gebele hofft, dass durch dieses Projekt des Tandem-Schiedsrichters mehr Anerkennung bei den Trainer und Eltern aufkommt und die negativen Zurufe gegenüber einem Neuling weniger werden.

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