02.06.2020 - 17:53 Uhr
AmbergSport

Tennis: Doppel erlaubt und Start am 20. Juni

Obwohl knapp die Hälfte aller Mannschaften in der Oberpfalz zurückgezogen hat, startet der Tennisbezirk mit der Medenrunde - wie die anderen Bezirke in Bayern auch. Allerdings mit Verspätung, dafür nicht nur mit Einzeln.

Eine "Übergangssaison" nennt der Bayerische Tennisverband (BTV) die Medenrunde, die ab dem 20. Juni 2020 beginnen wird.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Der Start in die Tennis-Medenrunde erfolgt in der Oberpfalz am Samstag, 20. Juni, Doppelspiele sind erlaubt. Die letzten Spieltage sind für Anfang bis Mitte August geplant. Der Bayerische Tennisverband hat Details dazu bekannt gegeben, wie die Übergangssaison 2020 aussehen wird.

"Allerdings nur mit der Hälfte der Mannschaften", erklärt Thomas Haider, Bezirkssportwart der Oberpfalz. Rund ein Drittel hatte vor knapp zwei Wochen bereits zurückgezogen, bis zum verlängerten Meldeschluss am Freitag, 29. Mai, hat sich das Ganze nochmals gesteigert: "Von den ursprünglich 118 Gruppen sind nur 66 übrig geblieben." In Mannschaftszahlen ausgedrückt: Von Bezirksliga bis Kreisklasse hatten in der Oberpfalz vor Corona 787 Teams gemeldet, davon haben nun 388 zurückgezogen. Das sind knapp 50 Prozent. In den BTV-Ligen - Landesliga, Bayernliga - ist die Quote noch höher: "Von 665 haben 367 Mannschaften abgemeldet, das sind 55 Prozent", sagt Thomas Haider.

Das bedeutet, die Klassen mussten größtenteils durch die vielen Rückzüge neu eingeteilt werden. Seit Dienstag, 2. Juni, sind die aktuellen Gruppen der Oberpfalz auf der BTV-Homepage ersichtlich.

Der Start wurde vom 8. Juni auf den 20. Juni verschoben, um den Vereinen mehr Vorbereitungszeit zu geben. Denn lange war offen, ob die Doppel gespielt werden können. Das ist geklärt. Offiziell heißt es, dass der "Mindestabstand im Doppel während den Ballwechseln nur in seltenen Ausnahmefällen unterschritten wird."

Das Bayerische Innenministerium kam zu dem Schluss, dass das Doppel kontaktlos im Rahmen der geltenden Abstandsregeln erfolgen kann.

Aktuell arbeiten das Innenministerium und das Gesundheitsministerium mit Unterstützung der Sportfachverbände an einem "Rahmenhygienekonzept Sport", in dem unter anderem die drängenden Fragen Gastronomie und Sanitärbereich festgelegt werden - und ob das Duschen nach dem Wettkampf erlaubt wird.

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