Es ist das einzige Spiel in der Volleyball-Regionalliga der Herren, das noch vor Jahresende stattfindet: VC Amberg gegen den TSV Dinkelsbühl am Sonntag um 15 Uhr. „Die Mannschaft will auch unter Einhaltung der strengen Corona-Vorgaben spielen“, begründet Team-Manager Gerd Spies die Entscheidung. Im Gegensatz zum Bayerischen Volleyballverband hat der Deutsche Volleyballverband, der für die Regionalligen zuständig ist, den Spielbetrieb nicht unterbrochen. Trotzdem nutzen viele Vereine die Möglichkeit der Spielabsagen noch vor Weihnachten. In der Amberger Luitpoldschule wird aber gespielt. Der Gegner TSV Dinkelsbühl ist eine sehr außergewöhnliche Mannschaft. Dieses mittelfränkische Team hat der VC aus der vergangenen Saison noch in ganz unangenehmer Erinnerung, verlor man doch gegen ihn überraschend zum Saisonauftakt. Dinkelsbühl ist gleich aus mehreren Gründen ein sehr ungewöhnliches Team. Innerhalb von vier Jahren marschierten die Mittelfranken aus der Bezirksklasse durch bis in die Regionalliga, mit nahezu demselben Kader. Und wer weiß, ob die Reise nicht sogar weitergegangen wäre, hätte Corona in der vergangenen Saison nicht die Saison bereits nach wenigen Spieltagen abgebrochen. Ungeschlagen stand man als Aufsteiger auch da an der Tabellenspitze.
Außergewöhnlich auch das Türkheimer Spielsystem, mit dem die Truppe in der Vergangenheit für Furore sorgte. Mit drei Zuspielern nämlich, die aber auch auf den verschiedenen Positionen angriffen, sorgte das Team mitunter für taktisches Rätselraten bei ihren Gegnern. In der jetzigen Saison sind die Mittelfranken inzwischen nach zwei Siegen in den letzten beiden Partien wieder in der Spur, nachdem sie mit zwei Niederlagen den Saisonstart verpatzt hatten.
Auf Seiten des VC Amberg freut man sich, dass man bei diesem Heimspiel die Scharte vom letzten Wochenende auswetzen kann. Der Ärger in Dachau mit dem Schiedsgericht, der zur Tiebreak-Niederlage geführt hatte, ist verraucht. Die Vorfreude, mit einem Sieg die Tabellenführung ausbauen zu können, ist groß. Auch wenn nach wie vor Lukas Neidl auf Außen und Milan Dörnhöfer auf Diagonal weiter ersetzt werden müssen. Youngster Johannes Helm rückt dafür in die Startformation. Als Backup auf der Außenposition sitzt dieses Mal auch Alex Lomitzki auf der Bank.
Genau 50 Zuschauer, 25 Prozent der maximalen Kapazität in der Luitpold-Sporthalle, sind am Sonntag zugelassen. Der VC Amberg rät daher allen Amberger Volleyball-Fans, rechtzeitig zu erscheinen und neben dem 2G-Nachweis auch einen aktuellen Testnachweis mitzubringen. Notfalls kann der Schnelltest auch vor Ort gemacht werden.













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