Dieses Derby hätte mehr Zuschauer verdient gehabt als die wegen Corona erlaubten 40. Sie sahen ein hochklassiges Match mit Spannung bis zum letzten Punkt, bei dem sich hauchdünn Gastgeber TB Regenstauf durchsetzte. Für die Regionalliga-Herren des VC Amberg bleibt nur ein magerer Punkt, nachdem sie lediglich zwei Bälle vom Matchgewinn entfernt waren.
Beide Mannschaften zeichnen sich ja durch ihre Angriffsstärke aus, herausragend waren wieder einmal auf Regenstaufer Seite Sascha Jeckel, auf Amberger Seite Fabian Buck. Gegensätzlich war aber die Personalsituation beider Teams: Während Regenstaufs Interimscoach Christian Schneider, der den erkrankten Oliver Niemann vertritt, einen 13-köpfigen Luxus-Kader zur Verfügung hatte, musste Ambergs Spielertrainer Florian Birner wegen Personalnot auf der Außenposition experimentieren und seinen zweiten Zuspieler Philip Heckmannn zum Angreifer umfunktionieren. Dieser überzeugte aber bei seiner Premiere.
Obligatorisch war der schwache Start des VC Amberg. Mit 23:25 waren die Gäste aber gegen Satzende schon nah dran am Gegner. In der Folge sahen die Zuschauer einen hochklassigen Schlagabtausch. Amberg behielt in Satz zwei (25:22) und vier (25:17) die Oberhand, Regenstauf Satz eins und drei (25:23). Der Tiebreak musste also entscheiden. Und hier standen die VC-Jungs mit 13:11 schon kurz vor dem Matchgewinn, schafftem es aber nicht, den Sack zuzumachen. Regenstauf zog nach einer ganz starken Energieleistung den Kopf noch aus der Schlinge. Amberg half aber auch ordentlich mit, als es beim Stand von 13:13 zwei Angriffsbälle meterweit ins Aus jagte.
Mit 20 Punkten stehen die Amberger zwar immer noch an der Tabellenspitze, aber nur weil Dachau und Schwaig weniger Spiele absolvierten. Am kommenden Wochenende muss die Birner-Truppe zum Tabellenvierten TSV Grafing II. Die Oberbayern haben nach Schwierigkeiten zu Saisonbeginn derzeit einen guten Lauf.













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