03.12.2018 - 15:26 Uhr
AmbergSport

VC Amberg lehrt seinem Angstgegner das Fürchten

Mit dem Derbysieg gegen den TB/ASV Regenstauf setzt sich die Truppe von Spielertrainer David Fecko in der Volleyball-Bayernliga etwas ab. Zudem gibt es unerwartete Schützenhilfe.

Applaus, Applaus. Der VC Amberg liegt nach dem Sieg gegen Regenstauf mit fünf Zähler Vorsprung auf Platz eins der Volleyball-Bayernliga.
von Gerd SpiesProfil

Der VC Amberg startete furios, musste am Ende dann zittern, gewann letztlich aber das Bayernliga-Spitzenspiel gegen den TB/ASV Regenstauf und besiegte endlich seinen Angstgegner.

Das Duell der beiden Oberpfälzer Spitzen-Mannschaften der Bayernliga hielt am Ende, was die Tabellenkonstellation beider Teams versprach. Mit 3:1 setzte sich der Tabellenführer VC Amberg nach einem spannenden und hochklassigen Match gegen den Tabellendritten TB Regenstauf durch. Tags zuvor am Samstagabend hatte Regenstauf sich durch einen klaren 3:0-Erfolg gegen den TSV Neuburg erwartungsgemäß wieder vom fünften Platz auf Platz drei vorgeschoben.

Dabei sah das Spiel im ersten Satz so aus, als würde das Team von Spielertrainer David Fecko den Gegner mit 3:0 deklassieren. Bayernauswahlspieler Julian Zoll spielte dieses Mal von Anfang an auf Außen, überzeugte vor allem im Angriff. Die Amberger starteten furios, nutzten taktisch klug die Regenstaufer Schwachstelle in der Annahme, so dass deren gefährliche Außenangreifer kaum zum Zuge kamen. Mit 25:13 wurde Regenstauf im ersten Satz nahezu gedemütigt. Im Stile einer Spitzenmannschaft zeigte aber Regenstauf ab dem zweiten Satz Reaktion. Jürgen Stuber, eigentlich der etatmäßige Trainer, wechselte sich selbst auf der Diagonalposition ein, verstärkte so die Annahme. Und prompt kam die Regenstaufer Angriffsmaschinerie mit den beiden Ausnahmeangreifern Basti Schwarz und Sascha Jeckel ins Rollen. Trotz einer 15:7-Führung rettete aber Amberg den zweiten Satz gerade noch mit 25:23 ins Ziel.

Im dritten Satz zog Regenstauf sein Spiel besonders über seine beiden Außenangreifer konsequent durch, kam mit 25:21 auf 1:2 heran. Spätestens jetzt war das Duell der beiden Oberpfälzer Rivalen ein hochspannendes Spitzenspiel. Beide Mannschaften lieferten sich im Verlauf des vierten Satzes ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit spektakulären Ballwechseln. Am Ende waren es wiederum die Amberger, die Nervenstärke bewiesen und mit 28:26 den Sack endgültig zumachten. Völlig zu Recht wurde der Amberger Mittelblocker Flo Wachler zum "besten Spieler" gewählt, der an diesem Tag sicher die stärkste Quote im Angriff hatte.

Souverän führt nun der VC Amberg, bei dem zeitweise drei 16-jährige Jugendspieler auf dem Feld standen, mit fünf Punkten Vorsprung die Bayernliga-Tabelle an. Der Tabellenzweite TV Bad Windsheim ließ nämlich überraschend am Wochenende beim Schlusslicht TSV Eibelstadt II Federn, verlor mit 1:3. Doch am kommenden Wochenende wartet auf David Fecko und Co. schon die nächste Bewährungsprobe. Es kommt zum Gipfeltreffen gegen den Tabellenzweiten Bad Windsheim, und das auch noch in dessen Halle.

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