04.02.2019 - 15:59 Uhr
AmbergSport

VC Amberg ohne Mühe gegen das Schlusslicht

Beim 3:0-Auswärtssieg gegen den TSV Neuburg schont Spielertrainer David Fecko einige Leistungsträger und gibt den Nachwuchsspielern Spielpraxis. Zeitweise steht beim Spitzenreiter der Volleyball-Bayernliga ein U-20-Team am Netz.

von Gerd SpiesProfil

In genau 54 Minuten war alles gelaufen, der vierte Sieg im vierten Rückrundenspiel für die Bayernliga-Volleyballer des VC Amberg perfekt. Beim Tabellenletzten TSV Neuburg ließen sie nichts anbrennen, fertigten den Gegner mit 3:0 ab.

Voll konzentriert von Anfang an spielten dieses Mal die Jungs von Spielertrainer David Fecko - im Gegensatz zu den letzten beiden Heimspielen, als sie nach Startschwierigkeiten jeweils einen Satz abgaben. Schnell holten sie einen Fünf-Punkte-Vorsprung heraus und zogen diesen bis zum Satzende durch. Mit 25:20 gewann man relativ locker Durchgang eins, was der Sicherheit im Spiel sehr gut tat. Es zeigte sich auch, dass der Gegner mit seiner personellen Besetzung an diesem Tag nicht gefährden konnte. Spielertrainer Fecko nutzte daher auch die Gelegenheit, sich selbst und mit Außenangreifer Basti Barth und Diagonalspieler Severin Groha zwei weitere Leistungsträger zu schonen und den Nachwuchsspielern Spielpraxis zu verschaffen.

Und dann stand tatsächlich auch mit den drei 16-jährigen Youngstern Marco Nanka, Julian Zoll und Alex Lomitzki sowie dem 19-jährigen Phil Wiesent ein Team mit einem Durchschnittsalter von unter 20 Jahren auf dem Feld. Und diese junge Truppe schloss nahtlos an die Leistung der Mannschaft im ersten Satz an.

Natürlich half der souveräne Spielaufbau dank Libero Flo Birner, einem der besten Annahmespieler in der Liga. Zudem passt inzwischen die Abstimmung zwischen Steller Marco Nanka und seinen Angreifern immer besser. Mit 25:14 und 25:16 holte der VC überlegen die Sätze zwei und drei, in weniger als einer Stunde Spielzeit war der 3:0-Sieg unter Dach und Fach. Nachdem sich an diesem Wochenende auch der Tabellenzweite TB Regenstauf und der Tabellendritte TV Bad Windsheim keine Blöße gaben und ihre Spiele gewannen, bleibt es bei der Tabellenkonstellation von sechs Punkten Vorsprung für den Spitzenreiter VC Amberg.

Am kommenden Sonntag geht es nun zur SG Ebersdorf/Coburg. Die Oberfranken zählen als Tabellensiebter ebenfalls zu den vermeintlich schwächeren Gegnern. Doch danach stehen für den VC die Wochen der Wahrheit an, mit den Duellen gegen die direkten Verfolger.

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