29.10.2021 - 13:59 Uhr
AmbergSport

Verlieren verboten: FC Amberg im Abstiegsduell beim ASV Burglengenfeld

Zum Auftakt der Rückrunde stehen sich in der Fußball-Landesliga Mitte der ASV Burglengenfeld und der FC Amberg gegenüber. Beide brauchen im Kampf um den Klassenerhalt dringend die Punkte. Der Gastgeber versucht das mit neuem Trainer.

Nick Sperlich vom FC Amberg (Mitte) setzt sich gegen zwei Burglengenfelder durch. Das Hinspiel gewann Amberg mit 1:0, jetzt steht das Rückspiel an.
von Klaus HöglProfil

Zum Auftakt der Rückrunde in der Fußball-Landesliga Mitte ist der FC Amberg am Sonntag, 31. Oktober (14 Uhr), zu Gast beim ASV Burglengenfeld. Rückblende: Im Hinspiel im Juli zeichnete sich in einer kämpferisch geführten Begegnung ab, dass beide Teams eine harte, dornige Saison vor sich haben würden, dass sie rennen, kämpfen und rackern müssen. So kam’s dann auch: Zur Halbzeit stehen sowohl der FC Amberg (11 Punkte), als auch der ASV Burglengenfeld (12) im Krisengebiet der Liga. In Amberg reichte es durch Dennis Kramers Foulelfmeter (39.) zu einem 1:0-Sieg.

In Burglengenfeld spielte der FC Amberg zuletzt am 25. Mai 2012. Damals mischten Engin Kalender und Michael Rudert mit je 25 Toren die Bezirksoberliga auf, mit Trainer Alberto Mendez überrannten die Amberger (115:19 Tore) die gesamte Liga, stiegen dann durch Relegationsspiele direkt in die Bayernliga auf. Und in Burglengenfeld gewann der FC Amberg damals mit 2:0, Michael Rudert und Sebastian Müller erzielten die Tore.

Mit dabei im Aufgebot war Benjamin Burger – der ist auch diesmal dabei. Das ist diesmal eine ganz andere, weil hochbrisante Angelegenheit: Sowohl die Mannschaft von Timo Studtrucker, der den ASV seit dieser Woche trainiert, als auch die von Karl-Heinz Wagner darf sich keine Niederlage leisten. Ein Unentschieden ist für beide im Kampf um den Klassenerhalt zu wenig.

Zündstoff liegt auch darin, dass beide Teams mit nur 19 Treffern keine Tormaschine haben, aber zwei gute Schützen: Fabian Ziegler (10) und Dennis Kramer (9), ansonsten eher Magerkost. Ambergs Trainer Karl-Heinz Wagner kritisierte auch zuletzt in Neukirchen Hl. Blut die leichtsinnigen Ballverluste in der Vorwärtsbegegnung und kann längst nicht auf seine Idealbesetzung zurückgreifen: Hinter Bosser, Witzel und Tobi Götz steht ein Fragezeichen, also von „stärkster Besetzung“ kann nicht die Rede sein.

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