27.09.2019 - 17:08 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal hat ein klares Ziel: Drei Punkte

Die DJK Ammerthal und Aufsteiger Eintracht Bamberg zählen zu den diesjährigen Überraschungsmannschaften in der Bayernliga Nord. Das erste direkte Treffen steht jetzt an.

Gegen den ASV Cham (links hinten der Ex-Amberger Michael Plänitz) gab’s ein 0:0, danach holte die DJK Ammerthal zwei Siege mit insgesamt zehn Treffern. Jonas Grunner (rechts) wird hier von ASV-Abwehrchef Plänitz abgeschirmt.
von Autor RBAProfil

Am Samstag, 28. September (15 Uhr) messen sich nun beide Teams als erste Verfolger der Bayernliga Spitzengruppe (SV Seligenporten, SC Eltersdorf, DJK Vilzing) im direkten Vergleich auf dem Sportgelände der DJK erstmals in ihrer Vereinshistorie. 21 Punkte hat die Elf von FCE-Trainer Michael Hutzler vorzuweisen, bedeutet Platz vier. Mit einem Zähler weniger rangiert die Mannschaft von DJK-Coach Dominik Haußner auf dem fünften Tabellenplatz.

Hutzler, der viele Jahre erfolgreiche Arbeit bei Jahn Forchheim ablieferte, formte für Bayernliga-Verhältnisse bei der Eintracht, die im Jahr 2016 Insolvenz anmelden musste und eine schwere Zeit hinter sich hat, wieder ein Team auf Topniveau.

Die acht ungeschlagenen Partien der DJK sind auch dem Bamberger Cheftrainer nicht entgangen "Die Ammerthaler Serie spricht für eine sehr gute Mannschafts-Trainer- und Vereinsleistung, auf uns wartet ein schweres Auswärtsspiel." Dass beide Teams das Offensivspiel bevorzugen verdeutlich auch ein Blick auf das aktuelle Torverhältnis. Bamberg traf vor dem 13. Spieltag 30 Mal in des Gegners Kasten, während die DJK 28 Tore erzielen konnte. Maßgeblichen Anteil daran haben die beiden Torjäger Patrick Görtler (FCE) und Christian Schrödl (DJK) mit ihren jeweils zehn Treffern, nur Vilzings Stürmer Ivan Milicevic hat ein Tor mehr auf seinem Konto. Nicht überbewerten sollte DJK-Kapitän Bernhard Neumayer und seine Mannschaftskollegen den 6:1-Erfolg zuletzt bei Viktoria Kahl.

Der Gegner war an diesem Tag kein Maßstab, mit Eintracht Bamberg wartet jetzt eine ganz andere Hausnummer auf die Ammerthaler. "Ich denke, dass wir einiges von diesem Top-Spiel erwarten können. Beide Teams können befreit aufspielen", freut sich Haußner. Sein Ziel: Drei Punkte.

In personeller Hinsicht hat der Trainer bis auf die drei Langzeitverletzten (Jonas Weigert, Florian Fruth, Philipp Stephan) wieder alle Mann an Bord.

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