05.05.2022 - 11:54 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal hat noch eine Rechnung offen

Die Mannschaft von Trainer Michael Hutzler muss zum gefährdeten SV Seligenporten – Abstiegskampf heißt das. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum Ammerthal heiß auf das Spiel ist.

Kapitän und Torwart Christopher Sommerer und die DJK wollen sich für die bittere HInspielniederlage revanchieren.
von Autor RBAProfil

In der Fußball-Bayernliga Nord sind noch drei Spieltage zu absolvieren, in denen sowohl an der Tabellenspitze als auch im Abstiegskampf noch ungemein viel Spannung geboten ist. Was Abstiegskampf bedeutet, wird die DJK Ammerthal am Freitag, 6. Mai (18.30 Uhr), beim Tabellenvorletzten SV Seligenporten (18 Punkte) zu spüren bekommen.

Die Mannschaft von Trainer Gerd Klaus hat durch ihren respektablen 2:1-Heimsieg am Dienstag im Nachholspiel gegen einen wieder erstarkten ASV Cham mehr als deutlich unter Beweis gestellt, dass sie sich noch lange nicht aufgegeben haben. Mehr als die Relegation ist für die Klosterer, die allgemein deutlich stärker einzuschätzen sind als es ihr Tabellenplatz aussagt, allerdings nicht mehr drin.

Ohne Kreativabteilung

Einen Grund, den Gegner auch nur ansatzweise auf die leichte Schulter zu nehmen, gibt es für die Elf von DJK-Trainer Michael Hutzler sowieso nicht. Dafür sorgt schon alleine die weiterhin überaus dünne Spielerdecke der Ammerthaler. Zumindest kehrt Mario Zitzmann in den Kader zurück. Die komplette Kreativabteilung um Lukas Dotzler, Mergim Bajrami, Dennis Weidner und Martin Popp (sie erzielten zusammen 39 der insgesamt 63 DJK-Tore) fällt bis zum Saisonende aus.

„Wir reisen wieder mit insgesamt elf Feldspielern und zwei Torleuten an und werden einfach versuchen das Beste daraus zu machen. Nach der sehr ärgerlichen 2:4-Niederlage gegen Bayern Hof, wo wir ein gutes Spiel ablieferten und leidenschaftlich gekämpft haben, wollen wir jetzt beim abstiegsbedrohten SV Seligenporten wieder in die Erfolgsspur zurückfinden“, sagt Hutzler. Jeder einzelne Spieler sollte die bittere 1:5-Heimpleite gegen den SVS noch im Kopf haben.

Die Truppe um Kapitän Christopher Sommerer wird aus diesem Grund alles daransetzen, um sich für diese herbe Niederlage zu revanchieren. Hutzler: „Wir haben mit sehr wenig Personal trotz allem eine gute Trainingswoche hinter uns. Ziel ist es ein positives Ergebnis in die letzten beiden Partien der Saison mitzunehmen.“

 
 

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