25.10.2019 - 15:27 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal: Die Kirche im Dorf lassen

Es ist eine schöne Momentaufnahme: Die DJK Ammerthal geht als Tabellenvierter der Fußball-Bayernliga Nord in die Rückrunde. Bei der DJK Don Bosco Bamberg erwartet die Haußner-Elf ein unbequemer Gegner – und ein ungewohnter Platz.

Gute Erinnerungen hat die DJK Ammerthal an das Hinspiel gegen die DJK Don Bosco Bamberg. Zum Saisonauftakt gab es einen 2:1-Sieg gegen die Oberfranken, das 2:0 erzielte Christian Schrödl (rechts), der seinen Treffer hier mit Patrick Pfahler bejubelte.
von Autor RBAProfil

Zu Beginn der zweiten Saisonhälfte in der Fußball-Bayernliga Nord muss die DJK Ammerthal am Sonntag, 27. Oktober (15 Uhr), zur DJK Don Bosco Bamberg reisen. Im Stadtteil Wildensorger auf der Rudi-Ziegler-Sportanlage hat die Elf von Trainer Dominik Haußner eine ähnlich undankbare und schwere Aufgabe wie zuletzt beim TSV Karlburg. Schon im Hinspiel musste sich Ammerthal mächtig strecken, um nach Toren von Andre Karzmarczyk und Christian Schrödl einen knappen 2:1-Heimsieg über die Zeit zu retten.

Die Bamberger haben 17 Punkte gesammelt und belegen damit Rang 13. Eine Platzierung, für die Trainer Rolf Vitzthum auch eine Erklärung hat, nachdem der Kader der Oberfranken eigentlich von der Qualität her sehr gut bestückt ist: "Wir haben die ganze Saison schon mit massivem Verletzungspech zu kämpfen. Aber wir wollen nicht jammern, kennen die Situation jetzt schon lange genug. Die Spielweise und die Mentalität in der Mannschaft passen zu hundert Prozent, das hat sie auch zuletzt wieder gegen den ATSV Erlangen (2:2) bewiesen." Jetzt sollen die positiven Ansätze gegen Ammerthaler erneut abrufen werden.

Auf die Truppe um Ammerthals Kapitän Bernhard Neumayer wartet eine intensive und wie fast immer in Bamberg auch körperbetonte Partie. Ein Vorteil für die Bamberger ist, dass sie auf ihrem Kunstrasenplatz antreten können. Der Vorteil für die Truppe von Ammerthals Trainer Dominik Haußner ist dagegen, dass sie ohne großen Druck antreten kann. Grund dafür ist eine Top-Hinrunde, mit der man nach dem großen Umbruch nicht unbedingt gerechnet hatte. Platz vier und 29 Punkte stehen zu Buche. Ein Zwischenergebnis, das in Ammerthal als positive Momentaufnahme wahrgenommen wird. Nicht mehr und nicht weniger. Es gilt weiterhin, die Kirche im Dorf zu lassen, denn die kommenden Wochen werden knüppelhart. Für Trainer Haußner will die spielerische Qualität in der Mannschaft weiter vorantreiben und sie kontinuierlich verbessern. "Wir treffen auf eine erfahrene Bayernligamannschaft, da müssen wir uns gegenüber der letzten Partie in Karlburg wieder deutlich steigern", sagt Haußner. "Wir brauchen auf dem für uns ungewohnten Kunstrasenplatz wieder eine Top-Leistung, um zu bestehen."

Zudem merkte der Ammerthaler Trainer an, dass sich die Geduld für junge Spieler irgendwann auszahle. "Mit der Leistung des erst 19-jährigen Offensivspielers Jannik Kiebler, der ja praktisch zuletzt ins kalte Wasser geschmissen wurde, war ich zufrieden." Gut möglich, dass er in Bamberg erneut für die Startelf nominiert werde.

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