DJK Ammerthal nur Remis gegen ASV Cham

Ammerthal
06.11.2022 - 18:17 Uhr

Ammerthals Trainer Jürgen Schmid vermisst den "Dosenöffner" im Spiel der Bayernliga Nord, Chams Trainer Faruk Maloku sieht seine Taktik aufgehen.

Ammerthals Torwart Christopher Sommerer hielt seine Mannschaft im Spiel.

Das Oberpfalzduell in der Fußball Bayernliga Nord zwischen der DJK Ammerthal und dem ASV Cham endete mit einem torlosen 0:0 der besseren Art. Die Taktik von Gästetrainer Faruk Maloku ging nach eigenem Bekunden auf: "Ammerthal ist eine spielerisch starke Mannschaft, unser Ziel war es daher, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Wir sind mit dem 0:0 sehr zufrieden, obwohl wir auch die ein oder andere Möglichkeit hatten."

Dabei hätten die Gäste schon nach wenigen Minuten im Rückstand liegen können, nachdem Kenan Muslimovic (3.) den Ball frei stehend aus kurzer Entfernung nicht an Gästetorwart Julio Peutler vorbeibrachte und ein Schuss von Frederic Schüll von Felix Voigt auf der Linie geklärt wurde. Cham investierte im Spiel nach vorne so gut wie nichts, die DJK ihrerseits konnte trotz gefühlt 80 Prozent Ballbesitz kein Kapital daraus schlagen. Ein Freistoß von Tim Sulmer (20.), der knapp vorbei rauschte und ein sehenswerter Fallrückzieher von Raffael Kobrowski (30.), der noch den Querbalken berührte, waren die gefährlichsten Aktionen der DJK. In der 31. Minute wäre der Spielverlauf fast komplett auf den Kopf gestellt gewesen, wenn DJK-Keeper Christopher Sommerer eine Eins-gegen-Eins-Situation gegen Medineli nicht für sich entschieden hätte.

Mit Beginn der zweiten Hälfte wagten die Gäste etwas mehr und wurden mutiger, die DJK Abwehr war nun deutlich mehr gefordert, wenngleich Schüll in der 53. Minute die Führung für die Einheimischen auf dem Fuß hatte. Nur drei Minute später vergab auf der Gegenseite Andreas Kalteis eine "Hundertprozentige" und in der 60. Minute war es erneut Sommerer, der gegen Kalteis sensationell reagierte und einen Rückstand verhinderte. Die beste Chance zur Ammerthaler Führung verpasste Kobrowski (83.), der den Ball aus bester Position an den Querbalken donnerte. DJK-Trainer Jürgen Schmid war nicht zufrieden war, zumindest vom Ergebnis her: "Ich denke wir hätten gegen diesen sehr tief stehenden Gegner einen Sieg verdient gehabt. Es fehlte der Dosenöffner, die Möglichkeiten waren da".

 
 

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