06.10.2021 - 17:24 Uhr
AmmerthalSport

Elf Fragen an Tobias Ebensberger (DJK Ammerthal II)

Das Wichtigste vor einem Fußballspiel? Training? Taktik? Tobias Ebensberger von der DJK Ammerthal II verblüfft mit seiner Einschätzung.

Tobias Ebensberger.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Seit er im Alter von fünf Jahren mit Fußball begonnen hat, spielt er. Am Anfang bei der JFG Ammerthal, in einer Gemeinschaft mit der DJK Ursensollen, und aktuell in der zweiten Mannschaft der DJK Ammerthal in der A-Klasse Süd. Beruflich arbeitet der Flügelspieler in Amberg bei der AOK.

ONETZ: 1. Mit welchem bekannten Fußballer würden Sie gerne einmal in der Mannschaft spielen?

Tobias Ebensberger: Mit Ronaldinho. Er ist am Ball top, es macht unglaublich viel Spaß, ihm zuzuschauen. Und er ist ein ziemlich guter Vorbereiter. Er spielt zwar nicht mehr, aber ich glaube, er kann es immer noch.

ONETZ: 2. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt ….

Tobias Ebensberger: Das war der Abbruch der vergangenen Saison wegen Corona, weil wir im Aufstiegsrennen waren. Wir waren Zweiter, Kauerhof war Erster. Wir hätten noch gegen sie gespielt und hätten es selbst in der Hand gehabt. Aber durch die Quotientenregel ist das verhindert worden. Auch die Spiele in der Relegation.

ONETZ: 3. Ihre Rückennummer ist die 16. Warum?

Tobias Ebensberger: Weil ich am 16. Geburtstag habe, und die Nummer war noch frei. Im Juni, am 16.6.

ONETZ: 4. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Tobias Ebensberger: Den Videobeweis. Er nimmt so viele Emotionen heraus, gerade in der Bundesliga. Man muss immer erst warten, alles wird fünfmal gecheckt.

ONETZ: 5. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Tobias Ebensberger: Ja, Ebi. Eine Abkürzung meines Nachnamens. In der Jugend hatten wir mal drei Tobis in der Mannschaft. Da musste man irgendwie unterscheiden.

ONETZ: 6. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Tobias Ebensberger: Am liebsten zur DJK Ursensollen. In der Jugend habe ich mit vielen von ihnen zusammen gespielt. Das ist immer schön, gegen sie zu spielen. Die zweite Mannschaft ist in unserer Liga.

ONETZ: 7. Das müsste der FC Amberg mir bieten, damit ich wechseln würde? Dort spielt ja einer Ihrer Freunde, Nikolai Fuchs?

Tobias Ebensberger: Ich würde niemals hingehen. Ich bin mit den Ammerthalern aufgewachsen. Früher, in den Derbyzeiten war ich auch immer auf Ammerthaler Seite. Mir gefällt es auch ganz gut hier.

ONETZ: 8. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Tobias Ebensberger: Eigentlich alle. Das macht das Spiel so hektisch, wenn draußen viele Leute herumschreien. Einen ganz besonders: "Der hat schon Gelb!" Das hat bei uns mal zu einer Gelb-Roten Karte geführt, das war nicht so schön. Der Schiri hätte es nämlich verpennt.

ONETZ: 9. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Tobias Ebensberger: Ich habe erst letzte Woche meine Fußballschuhe in der Kabine vergessen, weil ich es eilig hatte. Leider ist das im Strafenkatalog mit drin. Pro Teil zwei Euro. Zwei Schuhe, macht vier Euro.

ONETZ: 10. Welche drei Dinge würden Sie auf die einsame Insel mitnehmen?

Tobias Ebensberger: Mein Handy, einen Fußball und einen meiner zwei Brüder. Dann wird es nicht so langweilig.

ONETZ: 11. Was ist das Wichtigste vor einem Spiel?

Tobias Ebensberger: Sich am Sonntag Mittag beim Essen zusammen zu reißen, dass es nicht so schwer im Magen liegt. Und vor allem, was man isst. Schweinebraten, Krustenbraten, alles, was so schmeckt – das sollte man meiden.

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Amberg

 

 

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