02.09.2021 - 20:35 Uhr
AmbergSport

Elf Fragen an: Nicolai Fuchs (FC Amberg II)

Der Mittelfeldspieler des FC Amberg II erinnert sich an ein Spiel das ihm gewaltig stinkt. 0:14, das sagt alles. Zum Thema "Schwalben", vor allem im Strafraum, hat er eine klare Meinung.

Nicolai Fuchs vom FC Amberg II.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Er hat beim FC Amberg das Fußballspielen gelernt, blieb dort bis zur D-Jugend und wechselte anschließend zum TSV Kümmersbruck. In diesem Jahr ist Nicolai Fuchs gefragt worden, ob er nicht zurückkommen möchte. Denn der FC Amberg hat eine zweite Mannschaft angemeldet, die in der A-Klasse Süd antritt. "Das war mir eine Herzensangelegenheit, meine alte Heimat", sagt der 21-Jährige. Nicolai Fuchs geht auf die Berufsoberschule und macht nächstes Jahr das Fachabitur, zuvor hat er eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert.

ONETZ: 1. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Nicolai Fuchs: Ich brauche Bewegung, ich muss einfach Sport machen. Ich bin auch gerne draußen und bewege mich anstatt drin zu sitzen. Schach ist da überhaupt nichts für mich.

ONETZ: 2. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Nicolai Fuchs: Ein No-Go. Ich bin der Fan von Standard-Fußballschuhen. Schwarz oder Schwarz-Weiß. Ich brauche solche extravagante Sachen nicht unbedingt. Ein guter Fußballer schießt mit jeden Schuhen seine Tore.

ONETZ: 3. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Nicolai Fuchs: Da gibt es einige. Eines stinkt mir gewaltig. Ich habe in der Jugend schon beim FC Amberg gespielt, aber dann gab es ein paar Vorfälle. Danach bin ich zum TSV Kümmersbruck gegangen, wir haben ein Jahr später in der B-Jugend auch gegen den FC Amberg gespielt und 0:14 verloren. Das hat mir richtig gestunken.

ONETZ: 4. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Nicolai Fuchs: Ich würde "Schwalben" viel härter ahnden. Das macht den ganzen Spielfluss kaputt, wenn so geschauspielert wird. Da müsste es öfters Karten geben. Viele Spieler lassen sich wegen jeder Kleinigkeit fallen, und da sollte es gleich die Gelbe Karte geben. Und wenn es eine spielentscheidende Szene kurz vor Schluss im Sechzehner ist, sollte der betreffende Spieler noch härter bestraft werden. Mit Rot.

ONETZ: 5. Ihre Rückennummer ist die 13. Warum?

Nicolai Fuchs: Beim ersten Training sind die Nummern vergeben worden, und als ich kam, waren nur noch ein paar übrig. Da habe ich die 13 genommen. Für mich ist das eine Glücksnummer, die hatte ich in der Jugend auch schon.

ONETZ: 6. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Nicolai Fuchs: Das war erst vor kurzem ein Spiel, gegen die DJK Ensdorf II. Zur Pause sind wir 0:1 hinten gelegen, und dann haben wir noch 2:1 gewonnen. Ich habe beide Tore geschossen. In einem Ligaspiel wieder für meinen alten Verein, das hat mich sehr gefreut.

ONETZ: 7. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Nicolai Fuchs: Allgemein das Gerede von Zuschauern, wenn sie immer alles besser wissen. Von der Tribüne lässt es sich leichter reden. So in die Richtung: "Hättest halt das gemacht oder das!" Super, wenn man das als Spieler hört. Da denke ich mir oft: Stell du dich auf den Platz und setz dich nicht auf die Tribüne hoch.

ONETZ: 8. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten?

Nicolai Fuchs: Zum SV Köfering. Da haben wir in der Jugend schon immer gewonnen.

ONETZ: 9. Welche drei Dinge würden Sie auf die einsame Insel mitnehmen?

Nicolai Fuchs: Einen Fußball, meine Playstation und mein Bett.

ONETZ: 10. Angenommen, es ist wieder Corona und Sie müssten in Quarantäne. Wen möchten Sie überhaut nicht dabei haben?

Nicolai Fuchs: Da ist er bestimmt sauer, wenn ich das sage: Meinen Fußballtrainer, Jonny Richter. Dann hätte ich meine Ruhe (lacht).

ONETZ: 11. Mit welchem bekannten Fußballer würden Sie gerne einmal in der Mannschaft spielen?

Nicolai Fuchs: Mit Cristiano Ronaldo. Das ist mein großes Vorbild. Nicht nur vom Talent her, sondern auch von der Art, wie er an ein Spiel herangeht. Mit dem Willen, immer zu gewinnen. Das ist schon beeindruckend.

In der letzten Folge unserer Serie antwortete Andreas Reichl vom SV Steinmühle

Steinmühle bei Mitterteich

 

 

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