23.08.2019 - 20:58 Uhr
AmmerthalSport

Ein richtiger Angstgegner für die DJK Ammerthal

Zwölf Mal standen sich die DJK Ammerthal und die Spielvereinigung Ansbach in den vergangenen Jahren in einem Pflichtspiel gegenüber. Die Bilanz für die DJK ist erschreckend.

Nicht nur die Zuschauer in Ammerthal sind gespannt, wie sich die DJK gegen die SpVgg Ansbach schlägt.
von Autor RBAProfil

Nur zwei Siege und ein Unentschieden konnten verbucht werden, dem stehen neun Niederlagen (!) gegenüber. Es wäre also allerhöchste Zeit, hier mal die Hebel anzusetzen und für eine Verbesserung zu sorgen. Gelegenheit dazu gibt's am Sonntag, 25. August (Anstoß 17 Uhr) auf heimischem Terrain.

Überhaupt liegen die letzten Erfolgserlebnisse gegen Ansbach schon eine ganze Ewigkeit zurück. Noch zu Landesligazeiten konnte die DJK unter dem damaligen Trainer Robert Ziegler am 29. Juli 2011 einen 3:1-Heimerfolg (Tore: Dominik Haller, Markus Pöllinger, Michael Pfann) und im Rückspiel am 19. November 2011 einen 2:1-Auswärtssieg (Tore: Dominik Haller und Andreas Endlein) feiern. Sollte es sowas wie einen Angstgegner geben, dann gehört die Mannschaft aus der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt dazu, denn in den letzten acht Aufeinandertreffen blieb der DJK Ammerthal ein Dreier verwehrt.

Man darf also gespannt sein, ob es der Elf von Trainer Dominik Haußner am Sonntag gelingt, diese ernüchternde Negativserie zu stoppen, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich immer zuletzt. Fakt ist jedenfalls, dass sich die Mannschaft um Torjäger Christian Schrödl einiges vorgenommen hat und 90 Minuten eine Top-Leistung abliefern will. Es geht in erster Linie darum, sich in der Tabelle von hinten abzusetzen, da ist es dann auch wieder egal, gegen wen man auch immer anzutreten hat. Das Ziel von Haußner ist es ja auch, die Mannschaft weiter zu entwickeln. "Nehmen wir mal die erste Halbzeit in Sand, da waren wir schon auf einem guten Weg, hatten über weite Strecken die Spielkontrolle. Man konnte da aber auch deutlich sehen, dass unsere Saison bis jetzt geprägt ist von Step by Step, mit kleinen Schritten also nach vorne arbeiten. Wir verlieren noch zu oft die Spielkontrolle, in dieser Hinsicht müssen wir uns noch gewaltig steigern. In Drucksituationen agieren wir da auch zu oft mit ziellosen langen und hohen Bällen.

Robert Kovacic, der im Juni den bisherigen Ansbacher Trainer Duane Collins beerbte, verfügt über eine eingespielte und spielstarke Mannschaft, die gerade in der Offensive mit dem Ex-Ammerthaler Tom Abadjiew und Patrick Kroiß exzellent besetzt ist.

Haußner: "Für uns ist dies ein ganz wichtiges Spiel, wir wollen unbedingt die drei Punkte in Ammerthal behalten. Von der charakterlichen Seite her kann ich meiner Mannschaft in den letzten Spielen nichts vorwerfen, sie gibt immer ihr Möglichstes."

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