"Torchancen effektiver nutzen": DJK Ammerthal will sich endlich belohnen

Ammerthal
18.11.2022 - 12:54 Uhr

Nach nur sieben Punkten aus den letzten neun Partien in der Fußball-Bayernliga Nord ist die DJK Ammerthal im Heimspiel gegen den SC Eltersdorf gefordert. Das aktuelle Manko der Mannschaft war auch schon im Hinspiel ein Problem.

Auf geht’s zum letzten Heimspiel in diesem Jahr. Die DJK Ammerthal erwartet dabei den Tabellendritten SC Eltersdorf, ehe am Freitag darauf dann zum Abschluss die Partie beim TSV Kornburg auf dem Programm steht.

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause erwartet die DJK Ammerthal in der Fußball-Bayernliga-Nord am Sonntag, 20. November (14 Uhr), den SC Eltersdorf. Die Elf von Gästetrainer Bernd Eigner zählte zu Saisonbeginn zu den Titelfavoriten und rangiert derzeit mit 39 Punkten auf dem dritten Platz.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich die Eigner-Truppe gefunden, steigerte sich von Spiel zu Spiel und schaffte so den Anschluss zu den Spitzenplätzen. Lediglich eine Niederlage mussten die "Quecken" seit Ende September hinnehmen.

"Viel Qualität im Kader"

Das war am 20. Oktober beim 1:2 gegen den TSV Abtswind. "Unser Ziel war es seither, die letzten vier Spiele vor der Winterpause siegreich zu gestalten. Der Anfang wäre durch die beiden Siege in Feucht (4:1) und Großbardorf (1:0) gemacht. Natürlich wissen wir jetzt auch um die Schwere der Aufgabe bei der DJK, die viel Qualität im Kader besitzt", sagte Eigner.

Im Hinspiel brachte die Elf von DJK-Trainer Jürgen Schmid diese Qualität auch auf dem Platz, am Ende reichte es aber trotz drückender Überlegenheit wegen einer katastrophalen Chancenverwertung nur zu einem 1:1-Unentschieden. Durch ein Formtief ab Mitte September Einzug verpasste es die DJK danach, weiter in der Spitzengruppe mitzumischen.

Formkurve zeigt nach oben

"Aus den letzten neun Spielen holten wir magere sieben Punkte, erzielten dabei nur 14 Tore und kassierten 22 Gegentreffer. Das kann definitiv nicht unser Anspruch sein", erklärte Ammerthals Sportdirektor Tobias Rösl. Die Formkurve zeigte in den vergangenen Wochen allerdings wieder etwas nach oben. Trotz einer guten Vorstellung zuletzt beim SV Donaustauf (1:3) reichte es am Ende aber wieder nicht für Zählbares. "Gegen Eltersdorf müssen wir weiter eine Schippe drauflegen, dann werden wir uns auch mal wieder belohnen. Wenn wir es zudem auch noch schaffen, unsere Torchancen effektiver zu nutzen, bin ich durchaus zuversichtlich, drei Punkte in Ammerthal zu behalten", sagte Schmid.

Ob Tim Sulmer, Mergim Bajrami und Andre Karzmarczyk, die zuletzt alle wegen Verletzungen fehlten, wieder zum Kader zählen, entscheidet sich wohl erst kurzfristig.

 
 

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