25.09.2021 - 09:04 Uhr
Sport

Die Bayern siegen auch in Unterzahl und ohne Rekorde in Fürth

Alles wie gehabt: Die Bayern siegen sicher bei der SpVgg Greuther Fürth. Doch ein Großer der Münchener war etwas traurig.

Die Bayern jubeln auch in Fürth.
von Josef Maier Kontakt Profil

Die drei Punkte sackten die Bayern am Ende auch in Unterzahl sicher ein, der Oberbayern-Express war auch am Freitagabend im Frankenland in Fahrt. Dennoch waren die Münchener nach dem 3:1 (2:0) bei der SpVgg Greuther Fürth nicht gänzlich zufrieden, die Gastgeber wurden dagegen gefeiert.

Die Treffer für die Gäste vor gut 11 700 Zuschauern erzielten Thomas Müller (10.) und Joshua Kimmich (21.). Sebastian Griesbeck (68.) traf ins eigene Tor. Das vielumjubelte Tor der Fürther machte Cedric Itten (87.) per Kopf.

Der deutsche Rekordmeister jagt ja in diesen frühen Wochen in der Bundesliga auch schon wieder Rekorde, doch beim Aufsteiger kamen keine neuen hinzu. Robert Lewandowski blieb nach 15 Spielen in Folge ohne eigenen Treffer, 16 Mal gelang das nur Gerd Müller. Und auch Thomas Müller verfehlte eine Bestmarke – 20 Vorlagen in einem Kalenderjahr – von Franck Riberý. Sei’s drum dachten sich aber die Bayern, für Bestmarken hatten sie in der zweiten Hälfte eh keine großen Gedanken, da Benjamin Pavard (48.) kurz nach der Pause die Rote Karte gesehen hatte.

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann agierte hinten mit einer Dreierkette: Niklas Süle, Dayot Upamecano und Lucas Hernandez bildeten den Abwehrverbund. Alphonso Davies und Benjamin Pavard, die eigentlichen Außenverteidiger, agierten fast nur offensiv. Marcel Sabitzer kam erst nach einer Stunde ins Spiel.

Das neue System der Münchener hatte sich schon nach zehn Minuten rentiert. Davies nutzte den Raum auf links, legte quer, Thomas Müller traf mit Hilfe des Pfostens zum 1:0 für die Gäste. Die Bayern hatten danach eine schludrige Phase, die Aufsteiger aus Fürth fighteten sich ins Spiel. Forsch, frisch, frech waren die Gastgeber – doch wieder wurden sie für ihren Übermut bestraft. Erneut rollte die Bayern-Maschine über links, wieder ein Rückpass, Joshua Kimmich nahm beim 2:0 aus 18 Metern wie Müller zuvor Maß. Nach Zahlen war es eine klare Angelegenheit, doch die Gäste waren immer wieder ungewohnt fahrig, selbst „Boss“ Kimmich ließ sich anstecken.

Als Pavard kurz nach der Pause Julian Green fällte und „Rot“ sah, schoss den Fürthern wieder das Adrenalin in die Adern, doch so richtig gefährlich wurden die Gastgeber erst kurz vor Schluss. Itten gelang per Kopf der Anschlusstreffer. Lewandowski hatte derweil in der ersten Hälfte am Gerd-Müller-Rekord geschnuppert. Kurz vor der Pause traf der Pole aber nur die Latte. Es klappt eben doch nicht alles bei den Bayern.

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Schwarzenfeld
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