07.03.2021 - 22:31 Uhr
BayernSport

Kommentar zum Duell FC Bayern/RB Leipzig: Na dann schon mal Frohe Ostern!

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Der FC Bayern? Klar! RB Leipzig? Doch, doch, das ist auch ein heißer Titelkandidat. Warum viele den Klub aus dem Osten nicht leiden können, kann unser Sportredakteur Josef Maier nicht verstehen.

Die Leipziger jubeln in Freiburg und lassen als Bayern-Verfolger nicht locker..
von Josef Maier Kontakt Profil
Kommentar

Ginge es nach Uli Hoeneß, dann bringt ja schon gerne mal der Osterhase den Bayern die Meisterschale. Anfang April war nicht selten schon alles vorbei in der Bundesliga. In dieser Saison wird nichts vorbei sein. In vier Wochen, am Ostersamstag, kommt's in Leipzig zum Showdown. Die Nagelsmänner lassen sich nicht abschütteln. Für alle Fußballfans wird das ein frohes Osterfest.

Die Aufholjagd der Bayern gegen Dortmund am Samstag war beeindruckend. Das war meisterlich. Nicht minder bewundernswert ist das, was Leipzig abliefert. Locker bei den unangenehmen Freiburgern gewonnen. Seit Mainz lassen sie nichts mehr liegen. Aus den letzten 6 Spielen gab es 18 Punkte. Längst ist RB die Nummer zwei hierzulande - aber unbeliebt. Die Fans der 16 anderen Erstligisten wünschen den Bayern gar den Titel mehr als den Leipzigern, ergab eine Umfrage.

Die Bayern wildern in Leipzig

München

Dem Emporkömmling aus dem Osten traut man nicht. Allzu oft herrscht das Klischee vor, nur die Millionen des Investors würden dem Verein Flügel verleihen. In Leipzig müssen sie aber auch haushalten. Aber die Verantwortlichen des Klubs, der erst 2016 in Liga eins aufgestiegen ist, können anscheinend besser mit Geld umgehen. Und sie haben absolute Fachleute: Yussuf Poulsen kam in der 3. Liga (!), Emil Forsberg und Marcel Sabitzer wechselten zu einem damaligen Zweitligisten. Alle drei sind heute Topleute internationalen Formats. Zweitliga-Kicker Lukas Klostermann wurde in Leipzig zum Nationalspieler. Was haben sie eigentlich in dieser Zeit auf Schalke, in Hamburg oder Nürnberg gemacht?

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