03.08.2021 - 05:16 Uhr
Deutschland und die WeltSport

Olympia: Corinna Schwab ausgeschieden

Corinna Schwab ist bei den Vorläufen im Olympiastadion über die 400 Meter ausgeschieden. Auch ihre Mitstreiter Max Heß und Steven Müller verpassten die Medaillenkämpfe.

Vorläufe im Olympiastadion. Corinna Schwab aus Deutschland in Aktion.
von Agentur DPAProfil

Tokio (dpa) - Corinna Schwab ist über die 400 Meter im Vorlauf ausgeschieden. Auch Dreispringer Max Heß aus Chemnitz verpasste wie schon vor fünf Jahren in Rio de Janeiro die Medaillenkämpfe. Schließlich kam auch Steven Müller (Friedberg) über die 200 Meter nicht weiter.

Weltmeisterin Malaika Mihambo dagegen hat in einem Weitsprung-Krimi Olympia-Gold gewonnen, der Norweger Karsten Warholm ist über die 400 Meter Hürden in eine neue Dimension vorgestoßen. Die 27-Jährige von der LG Kurpfalz triumphierte im Finale am Dienstag im letzten Versuch mit 7,00 Metern. Silber sicherte sich die bis zum fünften Durchgang führende Brittney Reese aus den USA mit 6,97 Metern vor der Weltjahresbesten Ese Brume aus Nigeria. Es ist die zweite Medaille für die deutschen Leichtathleten nach Silber der Potsdamer Diskuswerferin Kristin Pudenz.

Fabelweltrekordzeit

In einer Fabelweltrekordzeit stürmte Warholm zum Olympiasieg. Der zweifache Weltmeister rannte in unglaublichen 45,94 Sekunden zum Triumph vor dem US-Amerikaner Rai Benjamin (46,17). Bronze sicherte sich Alison dos Santos (46,72) aus Brasilien.

"Das ist verrückt", sagte der 25-Jährige strahlend. "Ich habe wie ein Irrer trainiert und habe dem meine ganze Zeit gewidmet. Jetzt muss ich mir neue Ziele setzen, weil ich noch nicht fertig bin." Dieser Triumph sei einfach "ganz besonders" für ihn. Warholm war schon beim Diamond-League-Meeting in Oslo am 1. Juli in 46,70 Sekunden zum Weltrekord gestürmt.

Drei deutsche Starter ausgeschieden

Die drei deutschen Starter Joshua Abuaku (Frankfurt), Luke Campbell (Frankfurt) und Constantin Preis (Sindelfingen) waren in Tokio alle im Halbfinale ausgeschieden.

Die Weltranglistenzweite Christin Hussong zitterte sich bei den Speerwerferinnen ins Finale. Die 27-Jährige aus Zweibrücken überstand nur als elfte von zwölf Athletinnen die Qualifikation. Hussongs beste Weite waren 61,68 Meter im zweiten Versuch. "Quali ist Quali, ich bin durch und es ist egal, was ich geworfen habe", sagte sie vor dem Finale am Freitag (14.50 Uhr).

Der Leipziger Robert Farken lief dagegen über die 1500 Meter ins Halbfinale. Der 23-Jährige qualifizierte sich in 3:36,61 Minuten in seinem Vorlauf. Amos Bartelsmeyer aus Frankfurt (3:38,36) kam hingegen nicht weiter.

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Amberg
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