18.09.2020 - 10:03 Uhr
DieterskirchenSport

Elf Fragen an Andreas Meyer (TSV Dieterskirchen)

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Nur gut, dass sein Onkel solche Überzeugungsarbeit geleistet hat. Andreas Meyer vom TSV Dieterskirchen hätte der Fußball wohl ansonsten sehr gefehlt - und umgekehrt.

Andreas Meyer.
von Externer BeitragProfil

Unser Interviewpartner zum Re-Start nach der langen Corona-Pause ist Andreas Meyer, Spielertrainer des TSV Dieterskirchen. Der gebürtige Ehenfelder betrat nach seinen höherklassigen Stationen in Sorghof und Burglengenfeld regionales Neuland bei den Dieterskirchenern. Aus privaten Gründen verschlug es den sympathischen Neunundzwanzigjährigen zum TSV Dieterskirchen. Gleich bei seiner ersten Trainerstationen sind die grün/weißen heißer Kandidat im Aufstiegsrennen der Kreisklasse Nord.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Andreas Meyer: ... eine große Leidenschaft. Gott sei Dank nimmt der Fußball jetzt wieder den Pflichtspielbetrieb auf.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Andreas Meyer: Mein Onkel und mein erster Jugendtrainer haben mich zum Fußball gebracht. Diese beiden mussten ganz schön Überzeugungsarbeit leisten, damit mich meine Eltern Fußball spielen lassen.

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ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Andreas Meyer: ein absolutes No-Go.

ONETZ: 4. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Andreas Meyer: Ich persönlich habe kein richtiges Ritual vor dem Spiel. Der Kreis und das Abklatschen mit meinen Spielern finde ich aber wichtig. Wir als Mannschaft motivieren uns vor dem Spiel in einem Kreis.

ONETZ: 5. Ihre Rückennummer ist die 13. Warum?

Andreas Meyer: Dies hat keinen besonderen Grund. Diese Nummer war eben zum Zeitpunkt meines Wechsel zum TSV Dieterskirchen frei. Auch bei meinen letzten Vereinen haben sich die Rückennummern einfach so ergeben. Beim SV Sorghof war es die Nummer 14 und bei meinem Heimatverein, der DJK Ehenfeld, die Nummer 8.

ONETZ: 6. Das müsste der Nachbarverein TSV Winklarn mir bieten, damit ich wechseln würde …. (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Andreas Meyer: Da ich erst seit einem Jahr beim TSV Dieterskirchen bin, ist bei mir persönlich die Rivalität zu Nachbarvereinen noch nicht so groß wie bei anderen Spielern meiner Mannschaft. Ein Wechsel müsste sportlich Sinn machen und dies ist, denke ich, nicht nicht der Fall.

ONETZ: 7. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Andreas Meyer: Ich finde, es sollten mehrere Regeln klarer definiert werden, wie zum Beispiel die Handregel oder das Abseits. Im Amateurbereich sollten die Regeln so einfach wie möglich gehalten werden. Die neue Regel Gelbe Karten für Trainer im Amateurbereich halte ich allerdings für überzogen.

ONETZ: 8. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Andreas Meyer: Mein Spitzname ist ganz klassisch Andi.

ONETZ: 9. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Hauptsächlich geht es um die aktuellen Fußball-Themen vom Wochenende. Was ich gar nicht hören will als Trainer, sind die Feiern, sei es Kirwa, Geburtstag oder andere Festlichkeiten hauptsächlich von den jüngeren Spielern vom Vorabend

ONETZ: 10. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Das waren zwei Spiele, an die ich mich noch heute gerne erinnere. Dies war zum einen mein erstes Spiel bei den Senioren mit meinem Heimatverein der DJK Ehenfeld im Derby gegen TuS/WE Hirschau. Wir lagen 0:2 hinten und haben das Spiel noch 3:2 gewonnen und ich habe für alle 3 Tore die Vorlagen gegeben. Das zweite Spiel war definitiv das letzte Saisonspiel in der Bezirksliga-Saison 2015/2016, als wir die Meisterschaft mit dem SV Sorghof zu Hause vor den eigenen Fans im Derby gegen den FV Vilseck perfekt gemacht haben - mit einem 2:1 Sieg. Auch wenn ich bei diesem Spiel verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte hatten wir diese Saison eine richtig geile Truppe, der Zusammenhalt in der Mannschaft war über die ganze Saison hinweg der absolute Wahnsinn.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Am liebsten fahre ich zu den Derbys. Bei der DJK Ehenfeld war es die TuS/WE Hirschau, beim SV Sorghof waren es die Spiele gegen Vilseck und Hahnbach. Ungern sind wir nach Kulmain oder zur Detag nach Wernberg gefahren, da haben wir uns immer schwer getan. Mit dem TSV Dieterskirchen ist es erfahrungsgemäß schwierig, aus Pullenried oder Dürnsricht etwas mitzunehmen.

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