28.07.2021 - 11:47 Uhr
EschenbachSport

Melzner Bayerische Meisterin, Lippold und Kreuzer auf dem Podium

Die Plätze eins, zwei und drei erreichten drei Leichtathleten aus der nördlichen Oberpfalz bei den bayerischen Meisterschaften in Ingolstadt. Dabei gab es neue persönliche Bestleistungen.

Ronja Melzner holte sich die Goldmedaille bei der "Bayerischen" im Block-Wettkampf Sprint/Sprung.
von Jürgen MaschingProfil

Mit starken Leistungen bei den bayerischen Meisterschaften im Block-Wettkampf Sprint/Sprung kehrten drei Leichtathleten aus der Region nach Hause zurück. Neben ihrer Sportausrüstung war auch jeweils eine Medaille mit im Gepäck.

Zum ersten Mal konnte sich Lea Kreuzer (W14) von der DJK Weiden für den Block-Wettkampf Sprint/Sprung qualifizieren. Gleich in der ersten Disziplin (Hochsprung) übersprang sie 1,49 Meter (persönliche Bestleistung). Im 80-m-Hürden-Sprint kam sie mit 12,93 Sekunden und einer eigenen Bestzeit hinter der späteren Gesamtsiegerin Florentine Toppe vom TSV Wolfratshausen ins Ziel. Im Weitsprung kam sie auf 4,38 Meter. Nach dem etwas schlechteren Weitsprung ging es zu den 100 Metern. Hier war sie die Beste aller 21 Läuferinnen und lief in 13.34 Sekunden ins Ziel. Beim abschließenden Speerwurf belegte Kreuzer den 4. Rang mit 23,05 Meter. Mit einer Gesamtpunktzahl von 2478 Zählern holte sie sich den dritten Platz und damit die Bronzemedaille. Lediglich die fehlenden 22 Punkte an der Weitsprunggrube verhinderten den Start bei den deutschen Meisterschaften.

So ein knappes Ergebnis hat im Mehrkampf der männlichen Jugend bei einer "Bayerischen" noch nicht gegeben. Mit nur einem Punkt Rückstand auf Marius Humig vom SWC Regensburg belegte der 15-jährige Marten Lippold vom TV 1861 Amberg an den beiden Wettkampftagen in Ingolstadt den 2. Platz. Am Ende entschied im abschließenden 1000-Meter-Lauf ein halber Meter (umgerechnet ein Punkt) den Neunkampf. Gleich zu Beginn lief der Amberger einem Rückstand aus dem Stabhochsprung hinterher. Mit Bestleistungen im Kugelstoßen (11,70 Meter), Hochsprung (1,76 Meter) und dem Diskuswerfen (31,42 Meter) holte Marten Punkt um Punkt auf. In den weiteren Disziplinen 100 Meter, 80-Meter-Hürden, Speer und Weitsprung kam er an seine Bestleistungen, mit Ausnahme des Weitsprungs, heran und verkürzte den Rückstand auf Humig auf zwei Punkte. Zwar gewann er nach einem dramatischen Kopf-an-Kopf-Rennen den 1000-Meter-Lauf im direkten Vergleich mit dem Regensburger, aber eben mit einem halben Meter oder umgerechnet einer Viertelsekunde zu wenig. Die Freude über den zweiten Platz war dennoch riesengroß.

Die Goldmedaille und damit der bayerische Meistertitel im Block-Wettkampf Sprint/Sprung (W15) ging an Ronja Melzner vom SC Eschenbach. Die Athletin aus der Rußweiherstadt unterstrich ihre Favoritenrolle und gewann am Ende mit 2751 Punkten vor Lara Jovanovic ((TuS Traunreuth), die auf 2696 Punkte kam, und Lea Mehringer von der LG Oberland (2641). Melzner, die in den Laufdisziplinen nicht ihre Stärken hat, kam über 100 Meter auf gute 13,93 Sekunden und über die 80-Meter-Hürden auf 13,42 Sekunden. Im Weitsprung landete sie bei 5,09 Meter. Eine persönliche Bestleistung stellte sie im Hochsprung auf und übersprang 1,64 Meter. Den Sieg stellte sie dann im Speerwurf sicher, als sie mit 44,38 Meter mehr als 20 Meter weiter warf wie die Zweitplatzierte Lara Jovanovic.

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Mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse wurde Marten Lippold Zweiter
Im Speerwerfen gewann Ronja Melzner mit einem großen Vorsprung
Lea Kreuzer im Zieleinlauf über 100 Meter.

 

 

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