27.07.2018 - 15:03 Uhr
EtzenrichtSport

Druck beim SV Etzenricht kein Thema

Nach zwei Niederlagen in Folge tritt der SV Etzenricht in der Landesliga Mitte beim noch unbesiegten SV Neukirchen Hl. Blut an.

Die Derbyniederlage tat weh: Chousein Chousein und Co. müssen das 0:2 gegen die SpVgg SV Weiden aber abhaken. Mit der Auswärtsaufgabe beim SV Neukirchen Hl. Blut wartet die nächste hohe Hürde.

Etzenricht.(chap) "Im Fußball gibt es für mich keinen Druck", stellt Trainer Rüdiger Fuhrmann klar. "Nach zwei Niederlagen in Folge ist noch nichts passiert. Dass erneut eine schwierige Saison auf uns wartet, ist jedem im Verein bewusst." Eine dritte Einbuße wollen die Blau-Schwarzen dennoch unbedingt vermeiden, wenn es am Sonntag zum heimstarken und noch unbesiegten SV Neukirchen b. Hl. Bl. (ein Sieg, zwei Remis) geht.

Noch nicht ganz abgehakt hatte man beim SV Etzenricht während der Woche die 0:2-Derbyniederlage gegen die SpVgg SV Weiden am vergangenen Samstag. Vor allem die vielleicht spielentscheidende Szene, als Mario Zivatovic in der 10. Minute die Rote Karte sah, sorgt weiterhin für Aufregung. "Das war nie und nimmer ein Foul von ihm an Josef Rodler", behauptet Fuhrmann. In einer Videoaufnahme sei klar eine Schwalbe zu erkennen. Statt Rot für Zivatovic hätte es Gelb für Rodler geben müssen, ärgert sich der SVE-Trainer. "Aber so ist es nun mal im Fußball."

Die Konzentration der Nordoberpfälzer richtet sich jetzt aber voll und ganz auf die Partie im Bayerischen Wald. Wie immer machte sich Coach Fuhrmann über den Gegner kundig. Dieser habe vor der Saison einen umfangreichen personellen Umbau eingeleitet. Etliche Neuzugänge geben der Mannschaft ein völlig neues Gesicht. "Neukirchen ist gefährlich und enorm stark, besonders im Zentrum", weiß Fuhrmann. Allerdings habe der SVN auf den Außenbahnen schmerzhafte Abgänge hinnehmen müssen und deutlich an Qualität verloren.. "Das könnte uns entgegenkommen." Dass die Hausherren noch ohne Niederlage und Gegentor dastehen, ist ein deutliches Indiz für eine starke Abwehrarbeit. Nicht vergessen hat der SV Etzenricht die beiden 1:2-Niederlagen aus der letzten Saison. Schon damals tat sich die Mannschaft mit der Spielanlage des Gegners schwer.

Die personelle Lage hat sich bei der Fuhrmann-Truppe gegenüber letzter Woche nur geringfügig geändert. Konstantin Graßl und Vaclav Kule (Handbruch) fallen definitiv verletzt aus. Andreas Mark befindet sich noch im Aufbautraining und der Einsatz von Andreas Koppmann ist fraglich. Rotgesperrt ist Mario Zivatovic. In den Kader rückt Michael Wexlberger auf.

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