03.08.2018 - 15:05 Uhr
EtzenrichtSport

Hält die Heimserie des SV Etzenricht gegen Tegernheim?

Geht es in Richtung obere Tabellenhälfte oder droht die Gefahrenzone? Wenn am Samstag, 4. August, um 16 Uhr der heimische SV Etzenricht (12.) und der FC Tegernheim (9.) aufeinandertreffen, dann sollte diese Frage beantwortet werden.

Der SV Etzenricht muss im Heimspiel gegen den FC Tegernheim geschlossen auftreten. Bei einer Niederlage würde die Tabellensituation ungemütlicher werden.
von Norbert DietlProfil

Etzenricht. (otr) Vor allem für die Gastgeber könnte im Falle einer Niederlage schon früh in der Saison die Luft recht dünn werden.Wenn in der Vergangenheit Tegernheim nach Etzenricht kam, dann sah man das aus heimischer Sicht recht gelassen. Seit dem Aufstieg des SVE in die Landesliga konnte Tegernheim nur in der Saison 2014/15 mit 3:1 eine Begegnung in Etzenricht zu seinen Gunsten entscheiden. Siebenmal ging der SVE nach 90 Minuten als Sieger vom Feld. Geht es nach Trainer Rüdiger Fuhrmann, dann soll es auch diesmal so sein. „Wir haben die Enttäuschung von Neukirchen aufgearbeitet und möchten uns gegen Tegernheim endlich belohnen.“

Wenn man dem 2:2 vom letzten Wochenende etwas Positives abgewinnen will, dann ganz gewiss die Tatsache, dass die Mannschaft gegen den Vorjahressiebten SV Neukirchen b. Hl. Blut auf Augenhöhe agierte. Dass seine junge Mannschaft bis zur 90. Minute einen 2:0-Vorsprung hielt, diesen in der Nachspielzeit aber dann doch noch verschenkte, hat man nach Aussage von Coach Rüdiger Fuhrmann unter der Rubrik „Lehrgeld“ verbucht.

Glücklicher war da schon der FC Tegernheim, der im heimischen Sportzentrum den Tabellenletzten SV Hutthurm mit 5:0 besiegte und damit die Heimbilanz aus zwei Spielen auf 6:0 Punkte und 9:1 Tore ausbaute. Damit ist Tegernheim die derzeit heimstärkste Mannschaft. Auswärts sieht es da nicht ganz so bombastisch aus, denn die beiden Begegnungen in Donaustauf und Hauzenberg gingen beide verloren. Auch wenn FC-Trainer Peter Dobler tiefstapelt („Wir haben nur einen kleinen Kader und haben als Saisonziel nur den Klassenerhalt“), ist seine Truppe allem im Offensivbereich nicht zu unterschätzen.

Der beim FC Augsburg II sogar schon in der Regionalliga eingesetzte Michael Fischer hat mit drei Toren in vier Spielen den Nachweis geführt, dass er nicht nur im Mittelfeld die Fäden in der Hand hat, sondern auch das Kernstück der FC-Offensive ist. Mit dem Ex-Weidener Thomas Schneider, ein Spieler mit über 100 Bayernligaeinsätzen, hat man einen für Landesligaverhältnisse überdurchschnittlichen Akteur unter Vertrag genommen. Wenn also die Erfolgsserie gegen Tegernheim Bestand haben soll, dann muss der SV Etzenricht vor allem die Offensivkräfte der Gäste an die Kette legen. Personell kann Fuhrmann nach wie vor nicht aus dem Vollen schöpfen. So fällt neben Konstantin Graßl nach einem Handbruch nun auch Vaclav Kuhle für mehrere Wochen aus. Durchschnaufen konnte Rüdiger Fuhrmann allerdings, weil der im Derby gegen Weiden wegen einer „Notbremse“ vom Platz gestellte Mario Zivatovic nach Überprüfung der Videoaufzeichnung nur für ein Spiel gesperrt wurde und damit gegen Tegernheim wieder dabei ist.

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