05.10.2018 - 15:00 Uhr
EtzenrichtSport

SV Etzenricht: Hauzenberg kein Lieblingsgegner

In der Englischen Woche gegen drei Meisterschaftsanwärter zu spielen, um diese Aufgabe ist der SV Etzenricht nicht zu beneiden. Nach Donaustauf und Cham geht es nun gegen den FC Sturm Hauzenberg.

An Kampfgeist und Einsatzbereitschaft lassen es die Etzenrichter Spieler nie fehlen. Gegen den FC Sturm Hauzenberg soll endlich der zweite Saisonsieg gelingen.

Etzenricht.(otr) Gute Kritiken, aber keine Punkte - das ist derzeit das Los des SV Etzenricht. Gegen die "Übermannschaft" SV Donaustauf wäre ein Sieg ein durchaus angemessenes Ergebnis gewesen, das Spiel endete 0:0. Am Mittwoch beim Tabellenzweiten in Cham gab es statt eines verdienten Unentschiedens eine 0:1-Niederlage. "Da hat uns Stefan Riederer im Chamer Tor einen Strich durch die Rechnung gemacht", so SVE-Trainer Fuhrmann. Weil der Stammtorhüter Tobias Vogl verletzt war, musste Torwarttrainer Riederer, der schon bei mehreren Drittligisten zwischen den Pfosten stand, ins Tor und verhinderte mit drei Prachtparaden einen möglichen SVE-Treffer.

Seit dem 14. Juli, dem Auftaktsieg gegen den VfB Bach/Donau, hat Etzenricht kein Spiel mehr gewonnen. Zum Abschluss der Englischen Woche kommt nun am Samstag, 7. Oktober, um 16 Uhr der FC Sturm Hauzenberg nach Etzenricht. Kein Lieblingsgegner, denn in den bisher ausgetragenen sechs Landesligavergleichen haben die Niederbayern klar die Nase vorn. Vier Siege, ein Unentschieden nur einen Etzenrichter Sieg (im letzten Jahr hatte der SVE am "Staffelberg" 2:1 gewonnen) sind aus Sicht der Niederbayern in der Statistik vermerkt.

Zwar war Hauzenberg mit einer Heimniederlage gegen Weiden in die Saison gestartet, rappelte sich dann aber auf und zeigte klare Aufwärtstendenz, wobei man dem souveränen Tabellenführer Donaustauf sogar mit 3:1 die bislang einzige Saisonniederlage beibrachte. Der Truppe von Spielertrainer Alexander Geiger scheint allerdings die Konstanz zu fehlen, denn nach zwei Niederlagen in Folge schien man das Saisonziel etwas aus den Augen verloren zu haben. Mit dem 3:0 am Mittwoch im Derby gegen das Schlusslicht Hutthurm wurde der Schalter aber scheinbar wieder umgelegt.

SVE-Trainer Rüdiger Fuhrmann rechnet mit einer schweren und engen Begegnung: "Hauzenberg wird über die Defensive kommen, hat mit Manuel Mader aber einen Stürmer in seinen Reihen, der ganz genau weiß, wo das gegnerische Tor steht." Acht der bislang 22 erzielten Hauzenberger Tore gehen auf das Konto des 24-Jährigen, der nun im vierten Jahr für die "Staffelberger" spielt und zuvor für Schalding-Heining bereits in der Regionalliga aufgelaufen war. Auch wenn die erzielten Tore eher Landesligamittelmaß sind, mit 12 Gegentoren unterstreicht die Abwehr der Gäste ihre Klasse.

Im personellen Bereich gibt es einen Lichtblick. Michael Wexlberger, der zuletzt am 1. September gegen Bad Abbach gespielt hat und damit fünf Spiele lang verletzungsbedingt fehlte, komplettiert gegen Hauzenberg wieder den Kader und stellt für Trainer Rüdiger Fuhrmann eine willkommene Wechseloption dar. Bleibt nur zu hoffen, dass dem SV Etzenricht nicht die Kraft ausgeht. Fuhrmann: "Die enorme Belastung der letzten Wochen musste aufgrund unseres Minikaders von wenigen Spielern getragen werden, das wird irgendwann Spuren hinterlassen."

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