13.12.2019 - 11:01 Uhr
EtzenrichtSport

SV Etzenricht sieht sich beim Oberpfalz-Medien-Cup als Außenseiter

Der ehemalige Landesligist will eine schlagkräftige Truppe zum Turnier am Samstag, 28. Dezember, schicken. Doch auf einer im Hallenfußball wichtigen Position drückt beim SVE der Schuh.

Co-Trainer Daniel Rohr (rechts) übernimmt beim SV Etzenricht in der Halle die Verantwortung anstelle von Chefcoach Rüdiger Fuhrmann (links). Sportlicher Leiter Markus Hofbauer sucht derweil noch einen Keeper für den Oberpfalz-Medien-Cup.
von Helmut KapplProfil

Mit dem SV Etzenricht kommt ein langjähriger Teilnehmer zum Oberpfalz-Medien-Cup. Der dreimalige Gewinner – zuletzt vor zwei Jahren – sieht sich diesmal aber als Außenseiter. Um konkurrenzfähig zu sein, braucht man in der Halle einen starken und versierten Torhüter. Und genau auf dieser Position drückt beim SVE der Schuh. Schon seit 2006, damals hieß das Hallenturnier noch Medienhaus-Cup, ist der SV Etzenricht als Dauergast in der Weidener Mehrzweckhalle dabei. Klar, dass der Bezirksligist auch heuer aufschlägt. Nur einmal, im Jahr 2013, scheiterte das Team bereits in der Vorrunde und verpasste das Halbfinale. Dreimal holte man sich den Siegerscheck ab, zuletzt 2017/18. Dieses Jahr schraubt Spielleiter Markus Hofbauer die Erwartungshaltung drastisch zurück. "In der Gruppe A neben den beiden Landesligisten SV Mitterteich und SV Grafenwöhr sind wir krasser Außenseiter, aber diese Rolle nimmt die Mannschaft gerne an."

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Und die Gründe dafür schiebt er sofort hinterher. "Nach dem Abstieg aus der Landesliga haben wir einen personellen Umbruch eingeleitet. Von den vielen neuen Spielern weiß ich natürlich nicht, ob sie hallentauglich sind. Aber eines kann ich versprechen, dass wir eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen." Bei allen anstehenden Hallenturnieren übernimmt Co-Trainer Daniel Rohr das sportliche Sagen für Chefcoach Rüdiger Fuhrmann. Eine ganz wichtige Personalie muss erst noch gelöst werden. "Die Torwartposition ist offen. Vielleicht holen wir uns einen Gastkeeper." In der Liga läuft es für den SVE eigentlich recht ordentlich. "Die neuformierte Truppe brauchte etwas Zeit, um in der neuen Umgebung Fuß zu fassen", erzählt Hofbauer. "Die Neuen haben sich ganz nach unseren Wünschen entwickelt und wir haben sogar Blickkontakt zur Spitze. Nach der Winterpause werden wir verstärkt angreifen und versuchen, unsere Möglichkeiten zu nutzen. Ein sofortiger Wiederaufstieg ist jedoch kein Muss. Wir sind schon froh, dass es uns nicht so geht wie dem SV Sorghof oder FV Vilseck, die nach dem Landesliga-Abstieg in die Kreisliga durchgereicht wurden."

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