17.05.2019 - 15:28 Uhr
EtzenrichtSport

SV Etzenricht: Test für die Relegation

Das letzte Punktspiel der Saison führt den SV Etzenricht (15./33) erneut in den hinteren Bayerischen Wald. Es werden erneut ungute Erinnerungen wach.

Krankheitsbedingt musste Rüdiger Fuhrmann mehrere Wochen aussetzen. In Waldkirchen nimmt der Etzenrichter Trainer erstmals wieder auf der Bank Platz.
von Helmut KapplProfil

Vor zwei Wochen trat der SV Etzenricht nach knapp 500 Kilometer Hin- und Rückreise mit 1:4 geschlagen die Heimreise aus Hauzenberg an. Diesmal warten 420 Kilometer und auf gar keinen Fall will man die Rückfahrt erneut mit leeren Händen antreten. Allerdings trifft die Mannschaft von Co-Trainer Andreas Weihermüller am Samstag um 14 Uhr auf den traditionell unbequem zu spielenden Gastgeber TSV Waldkirchen (11./48).

Schon im Hinspiel zog der SVE mit 0:2 den Kürzeren. Aber das ficht Andreas Weihermüller und Chefcoach Rüdiger Fuhrmann, der erstmals nach langer Krankheit wieder mit an der Seitenlinie steht, nicht an. „Wir versuchen alles, einen positiven Punktspielabschluss hinzubekommen und werden uns so teuer wie nur möglich verkaufen“, verspricht Weihermüller. Viel wichtiger ist ihm jedoch die Tatsache, dass sein Team im Vorfeld der Relegation im Rhythmus bleibt und genügend Motivation sammelt. „Die Partie in Waldkirchen sehe ich als einen echten Test bezüglich der Relegation um den Klassenerhalt.“

Allerdings gestaltet sich die Personallage wenig ermutigend. Konstantin Graßl und Michael Wexlberger sind beruflich verhindert, Helmut Jurek ist nach seiner Roten Karte für zwei Spiele gesperrt. Nur gut, dass Norbert Ferstl zurückkehrt. Er soll der Abwehr die erhoffte Stabilität verleihen. Mut sollte den Oberpfälzern auch die schwache Heimausbeute der Gastgeber machen. Bisher bejubelten diese lediglich drei Heimsiege und sieben Punkteteilungen, verloren im Gegenzug sechs ihrer Begegnungen vor heimischen Fans.

„Woran unsere Heimschwäche liegt, kann ich mir nicht erklären“, klagt TSV-Spielleiter Fabian Bauer. Aber auf die Abwehr ist beim TSV jedoch Verlass. Mit nur 33 Gegentreffer stellt die Mannschaft die drittbeste Defensive der Landesliga Mitte. „Wir sind unseren nicht gerade verwöhnten Fans etwas schuldig. Deshalb peilen wir mit aller Macht einen Sieg an, zumal noch ein einstelliger Tabellenplatz möglich ist“, kündigt Bauer an. Am Personal sollte es nicht liegen, denn es stehen beim TSV bis auf die Langzeitverletzten alle Akteure zur Verfügung.

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