18.10.2019 - 16:19 Uhr
EtzenrichtSport

Top-Duell in der Bezirksliga Nord

In Hinspiel hatte der SV Etzenricht knapp die Nase vorn. Das Rückspiel vor eigenem Anhang zur Kirwa soll abermals Grund zum Feiern bieten. Doch der SC Luhe-Wildenau kommt mit der stolzen Empfehlung von acht Siegen am Stück angereist.

Kapitän Andreas Koppmann (links) fehlt dem SV Etzenricht im prestigeträchtigen Derby am Samstag gegen den SC Luhe-Wildenau (im Bild André Bertelshofer).
von Externer BeitragProfil

Das Kirwaspiel des SV Etzenricht am Samstag um 16 Uhr am heimischen Sportgelände steht unter besonderen Vorzeichen. Mit dem SC Luhe-Wildenau gastiert der Tabellenführer der Bezirksliga Nord beim aktuell ärgsten Verfolger. Darüber hinaus ist das Spitzenspiel zum Auftakt der Rückrunde zugleich ein prestigeträchtiges Derby. Der Co-Trainer des SV Etzenricht, Daniel Rohr, fasst die Situation folgendermaßen zusammen: „Es gibt nichts Besseres, als an einem Kirwaspiel ein Derby zu haben, das auch noch Erster gegen Zweiter lautet. Jeder wird höchst motiviert in dieses Spiel gehen.“ Der SV Etzenricht hat in den letzten Partien noch einmal Selbstvertrauen tanken können und ist seit drei Spielen ohne Gegentreffer. Nun ist die stärkste Defensive der Liga gegen die treffsicherste Offensive, um SC-Torjäger Nico Argauer, ein weiteres Mal auf dem Prüfstand. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams am ersten Spieltag gewann der SV Etzenricht durch ein Tor von Andreas Koppmann mit 1:0. Der Schütze dieses Goldenen Treffers aus dem Hinspiel wird dem Landesliga-Absteiger nach seinem Platzverweis vergangene Woche jedoch im Rückspiel nicht zur Verfügung stehen. Beim SC Luhe-Wildenau zeigte die Formkurve zuletzt weiterhin deutlich nach oben. Mit einer Serie von acht Siegen in Folge grüßt der Aufsteiger aktuell von der Tabellenspitze. „Luhe-Wildenau hat eine super Mannschaft und dieses Team ist momentan top drauf. Um gegen diese Mannschaft bestehen zu können, müssen wir eine überragende Mannschaftsleistung abliefern“, äußert sich Rohr im Hinblick auf den kommenden Gegner. In personeller Hinsicht muss der SVE im Spitzenspiel neben dem gesperrten Koppmann auch auf die verletzten Markus Meserth und Michael Wexlberger verzichten.

Nico Argauer (SC Luhe-Wildenau) und Florian Veigl (SV Etzenricht) im Gespräch

Etzenricht

Auch im Lager des Aufsteigers ist bereits jeder heiß auf das Spitzenspiel. Aufgrund der Hinspiel-Niederlage hat der SC Luhe-Wildenau mit dem Nachbarn noch eine Rechnung offen. Die Rittner-Elf befindet sich derzeit in bestechender Form. Der Herbstmeistertitel am vergangenen Freitag war das Ergebnis einer Siegesserie von acht Spielen. Beim 6:2-Erfolg gegen die Landesligareserve der SpVgg SV Weiden dominierten die Schwarz-Roten über weite Strecken mit Tempofußball, Laufbereitschaft und Teamwork und zeigten dabei die bisher wohl beste Saisonleistung. Wenn man an diesem Auftritt trotzdem etwas Kritik üben möchte, dann ist es die Tatsache, dass man aufgrund zweier Schlafmützigkeiten mal wieder zwei unnötige Gegentreffer hinnehmen musste. Gegen Etzenricht sollte dies tunlichst vermieden werden, denn der Aufsteiger hat mit 46 Treffern zwar die beste Offensivreihe, die Fuhrmann-Elf jedoch mit erst 13 Gegentreffern die sicherste Defensive. Es wird somit interessant zu beobachten sein, wer dem Spiel eher seinen Stempel aufdrücken kann, wobei dabei sicherlich nicht übersehen werden darf, dass Etzenricht selbst die drittbeste Offensivreihe, und Luhe-Wildenau die fünftbeste Defensive besitzt. Für ein spannendes Lokalderby sollte also alles angerichtet sein.

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