Etzenricht
25.05.2018 - 13:45 Uhr

Vier-Tore-Vorsprung kein Ruhepolster

In der Ruhe liegt die Kraft: Der SV Etzenricht kann am Sonntag gelassen in das Rückspiel gegen den 1. FC Hersbruck gehen. Konzentration ist dennoch nötig.

Durchmarsch in die zweite Runde: Der SV Etzenricht hat nach dem 5:1-Hinspielsieg in Hersbruck im Rückspiel am Sonntag beste Chancen, die zweite Relegationsphase zu erreichen. Alfred Schwarzmeier [AF] (alfred.schwarzmeier@oberpfalzmedien.de)
Durchmarsch in die zweite Runde: Der SV Etzenricht hat nach dem 5:1-Hinspielsieg in Hersbruck im Rückspiel am Sonntag beste Chancen, die zweite Relegationsphase zu erreichen.

(mhb) Besser hätte der SV Etzenricht kaum in die Landesliga-Relegation starten können. Zum Auftakt gelang der Fuhrmann-Elf beim 1. FC Hersbruck ein auch in dieser Höhe verdienter 5:1-Erfolg. Nun folgt am Sonntag um 16 Uhr das Rückspiel an der Siegfried-Merkel-Sportanlage.

Um eine Runde weiter zu kommen, könnten sich die Etzenrichter Kicker sogar eine 0:4-Niederlage erlauben. Aber wer die Verantwortlichen und Spieler des SVE kennt, weiß, dass man das Rückspiel auch positiv gestalten möchte, um dann gut gerüstet in die beiden Finalspiele (entweder gegen SV Schwarzhofen oder ASV Veitsbronn) gehen zu können. Aber unterschätzen sollte man die Hersbrucker nicht. Sie waren in der ersten Halbzeit im Hinspiel torgefährlich und sind sicherlich in der Lage, ein positives Ergebnis zu erzielen. Pech für die Mittelfranken war sicherlich die verletzungsbedingte Auswechslung von Abwehrchef Karnoll. Ob er wieder mitwirken kann, entscheidet sich wohl erst kurz vor dem Anpfiff.

Bei den Etzenrichtern hat sich die Abwesenheitsliste erhöht. Martin Pasieka konnte seinen Urlaub nicht mehr verschieben und drückt seinen Kameraden aus der Ferne die Daumen. Weiterhin wird Ibrahim Devrilen verletzungsbedingt fehlen. Wer für Pasieka in die Startformation rückt, bleibt das Geheimnis von Trainer Rüdiger Fuhrmann.

Sportlicher Leiter Markus Hofbauer warnt sein Team vor Nachlässigkeiten: "Es wäre fatal, den Gegner zu unterschätzen. Man hat gesehen, dass Hersbruck schon eine gewisse Qualität hat und wir auch in der einen oder anderen Situation Glück hatten." Am Donnerstagabend nahmen zahlreiche SVE-Fans die Fahrt nach Hersbruck auf sich und waren dort, wie bereits beim Saisonfinale in Waldkirchen, gefühlt sogar in der Überzahl. "Diese Unterstützung braucht die Mannschaft", bedankt sich Hofbauer für den Zuspruch.


 
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