28.05.2019 - 17:20 Uhr
EtzenrichtSport

Zwei Endspiele für den SV Etzenricht

In der zweiten Relegationsrunde um den Klassenerhalt in der Landesliga wartet auf die Fuhrmann-Truppe mit dem FSV Stadeln ein gefährlicher Bezirksliga-Vizemeister. Die Fürther Vorstädter lassen es vor allem offensiv gerne mal krachen.

Johannes Pötzl (von links) und Konstantin Graßl behaupteten sich gegen den Hahnbacher Jonas Dotzler. Gegen den FSV Stadeln wartet auf die Etzenrichter Akteure aber ein ganz anderes Kaliber.
von Helmut KapplProfil

Nur noch zwei Partien trennen den SV Etzenricht vom Klassenerhalt in der Landesliga Mitte. Nach den überzeugenden Auftritten gegen den SV Hahnbach (3:3 und 7:0-Sieg) wartet nun am Mittwoch um 18.30 Uhr Gastgeber FSV Stadeln. Als Tabellenzweiter der Bezirksliga Mittelfranken Nord qualifizierten sich die Fürther Vorstädter für die Aufstiegsrelegation. Sie setzten sich gegen den TSV Weißenburg durch, mussten aber im Rückspiel in die Verlängerung, um sich schließlich mit einem 3:1-Erfolg durchzusetzen.

„Stadeln ist ein ganz anderes Kaliber als zuletzt der SV Hahnbach. Ich kenne die Mannschaft noch aus Landesliga-Zeiten während ich in Röslau tätig war. In ihren Reihen stehen einige bayernligaerfahrene Akteure. Auf uns wartet eine schwierige Aufgabe“, warnt SV-Coach Rüdiger Fuhrmann. Um sich noch besser auf die Mittelfranken einzustellen, ließ Fuhrmann den Gegner zusätzlich beobachten. Kurz geht der Etzenrichter Coach noch einmal auf den klaren 7:0-Sieg über Hahnbach ein. „Es war deutlich ein Klassenunterschied erkennbar. Natürlich haben uns die ersten drei Tore in die Karten gespielt. Die Partie ist abgehakt, unsere volle Konzentration gilt nun dem FSV Stadeln.“ Zu taktischen Varianten macht Fuhrmann wie üblich keine Angaben. Nur eines: „Wir versuchen intensiv und giftig aufzutreten, um die Hausherren nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dann schauen wir mal, was dabei rauskommt.“ Da erneut im Europapokal-Modus gespielt wird, wäre ein Auswärtstor nicht schlecht.

Es ist eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass die Personallage bei den Blau-Schwarzen erneut nicht die Beste ist. Chousein Chousein wurde nach seiner Roten Karte im letzten Saisonspiel für vier Spiele gesperrt, Felix Diermeier bekam zwei Spiele nach seinem Platzverweis in Hahnbach aufgebrummt. Hinter dem Einsatz von Christian Ermer steht ein Fragezeichen. Wenigstens Co-Trainer Andreas Weihermüller signalisiert wieder Bereitschaft zumindest für einen Kurzeinsatz. Ansonsten steht der Kader vom Wochenende zur Verfügung.

Der FSV Stadeln beendete die Bezirksliga-Saison als Zweiter und erzielte dabei satte 92 Treffer (bei 42 Gegentoren). Das sagt eigentlich alles über die Stärke der Mittelfranken. Mit dem 31-jährigen Gerhard Strobel (21 Treffer) und Markus Bauer (18) verfügen sie über eine enorm effektive Offensive. Nach vier Jahren in der Landesliga Nordost, stieg die Mannschaft 2015/16 in die Bezirksliga ab. Nun schickt sie sich an, dorthin zurückzukehren, wohl wissend, dass sie dazu zwei optimale Auftritte benötigt. Das Rückspiel steigt am Samstag, 1. Juni, um 14.30 Uhr in Etzenricht.

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