13.08.2021 - 09:38 Uhr
MünchenSport

Der FC Bayern und seine Baustellen

Es ist jedes Mal dasselbe: Die Bundesliga-Konkurrenz hofft auf schwächere Bayern. Letztlich vergeblich. 2021/22 könnte der FCB jedoch Probleme bekommen, glaubt Sport-Ressortleiter Alfred Schwarzmeier.

Trainer Julian Nagelsmann und seine Bayern.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil
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Natürlich ist der FC Bayern haushoher Favorit. Wieder einmal. Und wenn alles normal läuft, dann werden die Münchner spätestens am 14. Mai 2022 die Meisterschale in die Höhe recken. Zum zehnten Mal in Folge – was für eine Wahnsinnsserie. Aber dass für die Bayern alles so rund läuft wie die Jahre vorher, ist keine ausgemachte Sache. Rund um die Säbener Straße tun sich Baustellen auf, die zu Stolperfallen werden könnten.

Baustelle 1, der Trainer: Hat Julian Nagelsmann die Startruppe tatsächlich im Griff, wenn’s ernst wird? Er wäre nicht der erste hochgelobte Trainer, der bei den Bayern scheitert.

Baustelle 2, Müdigkeit im Körper und Kopf: Die anstrengende Saison 2020/21, inklusive der enttäuschenden EM, könnte gerade bei den Leistungsträgern Spuren hinterlassen haben.

Baustelle 3, Verletzungen und Wehwechen: Vor allem Frankreichs Nationalspieler sind nicht immer die robustesten. Pavard fällt schon mal zum Auftakt aus.

Baustelle 4, die Abwehr: Boateng und Alaba sind weg, zwei Stabilisatoren. Ob Upamecano wie gewünscht den Abwehrchef geben kann, ist offen.

Baustelle 5, die Offensive: Kaum denkbar, dass Lewandowski noch einmal 41 Buden macht. Aber wer springt in die Bresche? Sané und Gnabry? Beide steckten bei der EM im Formtief.

Aber wie es halt bei Baustellen so ist: Das Tempo geht runter, aber zum Ziel kommt man dann doch. So gesehen wird es den Bayern egal sein, ob sie am 30. oder 34. Spieltag den Titelgewinn bejubeln. Zumal ja die Konkurrenz für einen Crash mit Totalschaden jederzeit gut ist.

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