27.08.2021 - 17:49 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach gegen stärkste Mannschaft der Bayernliga

Gefährlichster Angriff, beste Defensive: Mit dem FC Eintracht Bamberg kommt ein Brocken zur DJK Gebenbach. Und die ist von Personalproblemen geplagt.

Manchmal ist auch Gebenbachs Kapitän Julian Ceesay ratlos. Wenn der Gegner übermächtig erscheint, wie der FC Eintracht Bamberg.
von Autor MREProfil

Die DJK Gebenbach erwartet an diesem Wochenende das aktuell wohl stärkste Team der Liga – den FC Eintracht Bamberg. Das „derzeit dickste Brett der Bayernliga“, so DJK-Trainer Franz Koller, ist eine von zwei Mannschaften, die in dieser Saison noch keine Niederlage kassierte. Gegen das andere Team, die DJK Ammerthal, setzte es bereits eine Niederlage – und allzu groß sind die Erwartungen auch an diesem Wochenende nicht bei der DJK Gebenbach.

Sechs Siege, ein Unentschieden, 26:6 Tore, gefährlichster Angriff, stärkste Defensive – mit den Oberfranken rollt etwas Großes nach Gebenbach, das zeigt schon die aktuelle Statistik. Außer zuletzt gegen Ansbach (2:1-Sieg) ging das Team von Trainer Julian Kolbeck, der übrigens erst 27 Jahre alt ist, immer mit zwei Toren Unterschied als Sieger vom Platz – vom 3:3-Unentschieden gegen den TSV Abtswind einmal abgesehen. Das Resultat daraus: derzeit Platz 2 mit 19 Punkten und einem Punkt Rückstand auf den aktuellen Tabellenführer aus Ammerthal, aber eben auch noch mit einem Nachholspiel in der Hinterhand (gegen den TSV Großbardorf).

„Das ist eine junge, hungrige und sehr aggressive Mannschaft mit gutem Pressing und Gegenpressing“, fasst Franz Koller zusammen und damit eine „richtig schwere Aufgabe“, die auch mit dem besten Torjäger der Liga Jakob Transzika (10 Treffer) und dem drittbesten Schützen der Bayernliga, Franz Helmer (8 Tore), daherkommt.

Soll kein Alibi sein

Es ist also die nächste Herausforderung für die DJK Gebenbach, die sich in den vergangenen Wochen vor allem durch Wellenbewegungen auszeichnete. Auf Niederlagen folgten Siege, auf Siege folgten Niederlagen. Unkonstant könnte man das nennen, aber es hat eben auch Gründe. „Wir haben einen Kader von nur 17 bis 18 Bayernligaspielern, aber eben auch sehr viele Verletze und spielen seit mehreren Wochen fast immer mit der gleichen Startelf. Da bist du dann müde, weil du auch nicht rotieren kannst und dann mag es so aussehen, als ob ein Spieler nicht ganz bei der Sache wäre. Das soll kein Alibi sein, aber man muss eben auch mal Ursachenforschung betreiben“, so Koller hinsichtlich der extremen Personalproblematik, die auch an diesem Wochenende nicht besser ist.

Kai Hempel fehlt weiterhin, Julian Ceesay, Johannes Böhm, Jan Fischer, Timo Kohler, Andreas Graml und Marco Seifert konnten nicht oder nur eingeschränkt trainieren. „Es gibt bessere Voraussetzungen für ein Spiel gegen so einen Gegner“, erklärt Franz Koller – aber manchmal sind es ja genau solche Momente, die zu etwas Großem führen können.

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