21.08.2020 - 10:51 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach holt Ex-Ammerthaler Torjäger

Der Fußball-Bayernligist musste noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Angreifer Marco Seifert hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und wurde bereits operiert. Sein Ersatzmann ist in Gebenbach bestens bekannt.

Einst Kontrahenten, künftig Teamkollegen: Routinier Oliver Gorgiev (links) lotste den Ex-Ammerthaler Michael Jonczy (rechts) nun nach Gebenbach. Als Ersatz für Marco Seifert, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat.
von Autor MIRProfil

Die DJK Gebenbach macht derzeit das Beste aus der aktuellen Situation. Die bisherigen Testspiele waren allesamt erfolgreich, das Team zieht in den Trainingseinheiten voll mit, und einen prominenten Neuzugang gibt es seit dieser Woche ebenfalls: nämlich den in der Region bestens bekannten Torjäger Michael Jonczy. Seit Anfang der Woche trainiert der 33-Jährige, zuletzt in der fränkischen Kreisliga beim TSV Höchstadt und davor viereinhalb Jahre bei der DJK Ammerthal aktiv, beim Bayernligisten mit. Der Grund für die Verpflichtung ist jedoch ein schmerzhafter: Marco Seifert hat sich das Kreuzband gerissen und musste am Mittwoch operiert werden. Mit Jonczy zog die DJK jetzt einen brandgefährlichen Ersatz an Land. „Er hilft uns unheimlich weiter, auch wenn er sicher noch ein bisschen Zeit braucht“, sagte DJK-Trainer Faruk Maloku. „Michael ist ein Vollblutstürmer, aber wir werden bei ihm jetzt keinen Druck aufbauen.“

Der Kontakt kam über Oliver Gorgiev zustande, der Jonczy ebenso kennt wie Niko Becker oder Dominik Haller, mit denen der Torjäger bereits bei der DJK Ammerthal auf dem Platz stand – auch das natürlich ein Vorteil. „Die Spieler kennen sich und wissen, wie der andere auf dem Platz tickt, aber bis zum blinden Verständnis wird es schon noch etwas dauern“, merkte Maloku an. Der Neuzugang selbst schaut ebenfalls optimistisch nach vorn: „Gleich beim ersten Gespräch hat alles gepasst, ich freue mich sehr auf das, was jetzt noch kommt. Und es hat mich natürlich auch gereizt, wieder oben zu spielen.“ Bis es um Punkte geht, wird es aber noch einige Zeit dauern – Zeit, die die DJK aber auch noch braucht, wie Maloku betonte. Auch wenn die Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen (3:1 gegen Luhe-Wildenau, 5:2 gegen Raigering, 4:3 gegen Amberg, 2:0 gegen Grafenwöhr und 2:0 gegen Kareth-Lappersdorf) passen, gibt es für die DJK noch einiges zu tun: „Die Ergebnisse sind ok, aber wir müssen noch viele taktische Abläufe verbessern und machen zu viele leichte Fehler. Da haben wir noch einiges zu tun. Aber was Engagement, Wille und Fokussierung betrifft, sind die Jungs voll da.“ Ein erster richtiger Gradmesser wird daher die Partie am Samstag gegen den Süd-Bayernligisten SSV Jahn Regensburg II (Anstoß um 14 Uhr). „Dann wissen wir, wo wir zum aktuellen Zeitpunkt stehen“, sagte Maloku.

Die DJK Gebenbach hatte eigentlich ohne Neuzugänge geplant

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