01.10.2021 - 12:09 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach: Eine Partie für die Psyche

Die 2:3-Schlappe gegen Seligenporten ist noch nicht ganz verdaut, nun muss die DJK Gebenbach beim TSV Großbardorf antreten. Ein klassisches "Sechs-Punkte-Spiel"

Die Mannschaft der DJK Gebenbach schwört sich ein – das braucht sie auch.
von Autor MIRProfil

War man vor zwei Wochen bei der DJK Gebenbach noch positiv gestimmt, das Ruder nach zwei Partien ohne Niederlage endlich herumgerissen zu haben, ist die Stimmung inzwischen wieder deutlich gedämpfter. Nun könnte man diese jedoch wieder aufhellen – vorausgesetzt, es werden beim Duell um 16 Uhr beim Tabellennachbarn aus Großbardorf Punkte geholt.

In diesem Fall wäre die Niederlage gegen den Tabellenletzten Seligenporten am vergangenen Wochenende zwar noch nicht ausgemerzt, aber zumindest ansatzweise repariert. 2:0 lag man gegen Seligenporten nach einer Stunde in Führung – das sollte ja eigentlich reichen. Am Ende stand aber eine 2:3-Niederlage, die in der Trainingswoche natürlich entsprechend aufgearbeitet wurde. „Das war natürlich ein großes Thema, wenn man gegen einen machbaren Gegner Punkte so herschenkt. Das wird uns auch noch eine Zeit lang im Kopf verfolgen“, so Gebenbachs Trainer Franz Koller.

Nur ein Rang besser

Aber hadern bringt nichts und so muss der Blick zwangsläufig nach vorn und damit zum nächsten Gegner gehen. Die „Grabfeld Gallier“, wie man die Großbardorfer auch kennt, haben – wie auch die DJK – nicht unbedingt viele Punkte gesammelt. Mit 16 Zählern aus den bisherigen 13 Spielen steht die Mannschaft von Trainer Andreas Brendler auf Tabellenplatz 11 und damit drei Punkte und einen Rang vor der DJK. Im Gegensatz zur DJK waren die vergangenen Wochen aber deutlich positiver zu bewerten und der TSV konnte drei Mal in Folge gewinnen (gegen Abtswind, Würzburg und Cham), bis man am vergangenen Spieltag 1:0 in Ansbach verlor – dabei verschoss man aber einen Elfmeter und kassierte das entscheidende Tor erst kurz vor Schluss. Und auch deshalb warnt Gebenbachs Coach: „Großbardorf hat einen Aufwärtstrend und sie waren auch gegen Ansbach lange besser. Aber wir wollen und müssen und für das letzte Spiel rehabilitieren. Dafür braucht es aber eine ganz andere Körpersprache als die letzten 30 Minuten gegen Seligenporten.“

Auch Scherm fehlt

Drei Punkte in diesem klassischen „Sechs-Punkte-Spiel“ täten der DJK sowohl in der Tabelle als auch für die Psyche ganz gut. Ein Hindernis auf diesem Weg könnte aber einmal mehr die Personalsituation sein: Denn zu den bisherigen Ausfällen, von denen wohl nur Christoph Lindner im Tor wieder zur Verfügung stehen wird, kommt jetzt auch Johannes Scherm wegen einer Schulterverletzung. Die Einsätze von Julian Ceesay, Andre Biermeier und Niko Becker sind zudem fraglich.

Bittere Niederlage gegen das Schlusslicht

Gebenbach

"Aber wir wollen und müssen und für das letzte Spiel rehabilitieren. Dafür braucht es aber eine ganz andere Körpersprache als die letzten 30 Minuten gegen Seligenporten.“

Franz Koller, Trainer der DJK Gebenbach

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