08.10.2021 - 13:55 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach setzt auf Spieler-Duo auf der Trainerbank

Nach dem Abgang von Franz Koller hat man bei der DJK Gebenbach ein Lösung gefunden: Zwei erfahrene Spieler sollen es bis zur Winterpause richten. Einer auf der Bank, der andere auf dem Feld.

"Wir haben es selbst in der Hand": Dominik Haller (rechts) und die DJK Gebenbach wollen mit neuem Selbstvertrauen in die restlichen sieben Spiele vor der Winterpause gehen.
von Autor MREProfil

Die vergangenen Wochen waren durchaus bewegt bei der DJK Gebenbach: Nach der Trennung von Trainer Franz Koller haben die Verantwortlichen bei der DJK schnell eine Lösung gefunden – zumindest übergangsweise, denn überstürzen wolle man nichts, darauf wies auch Teammanager Franz Wittich während der Woche hin.

Der neue Mann an der Seitenlinie ist einer, der schon lange bei der DJK ist, aber verletztungsbedingt fast eineinhalb Jahre fehlte: Kai Hempel. Der 34-Jährige, seit 2016 in Gebenbach, gibt jetzt die Anweisungen von außen – und zwar ausschließlich von außen. „Ich mach das gerne, bis wir eine langfristige Lösung gefunden haben. Aber Spielertrainer ist definitiv nichts für mich. In der Bayernliga musst du von außen den Überblick haben“, so Hempel, der von Oliver Gorgiev als „spielendem Co-Trainer“ und natürlich Kapitän Julian Ceesay unterstützt wird. „Jeder hat seine eigenen Vorstellungen und Ideen von einer Spielidee, mit der es funktionieren kann“, erklärt der neue Trainer der DJK, der sich auch vorstellen kann, wieder aufs Feld zurückzukehren: „Wenn bis zur Winterpause wer da ist und ich selbst eine anständige Vorbereitung habe.“

Bis dahin sind es noch sieben Spiele – beginnend mit der Partie am Samstag, 9. Oktober (16 Uhr), gegen den TSV Abtswind. Der steht mit 23 Punkten deutlich besser da als die DJK (16), kommt aber auch aus bewegten Wochen: Drei der letzten fünf Partien gingen verloren. Natürlich hat man sich bei der DJK auf Abtswind entsprechend vorbereitet und wird dabei auch auf die stabile Defensive der Unterfranken aufmerksam geworden sein – denn die hat erst 16 Gegentore zugelassen. Wichtiger ist Hempel aber etwas anderes: „Wir müssen uns vollkommen auf uns selbst konzentrieren und was am Ende herauskommt, liegt primär an uns. Wenn wir das anrufen, was wir können, dann können wir jeden schlagen.“ Hoffnung macht, neben neuem Selbstbewusstsein nach dem 5:0-Sieg gegen Großbardorf und dem allgemein zu erwartenden Motivationsschub, den ein neuer Trainer eben so mit sich bringt, auch die Kadersituation: Jan Fischer kehrt wohl wieder zurück. Es scheint, als ob die DJK Gebenbach für einen echten Neustart bereit wäre.

Die DJK Gebenbach muss sich einen neuen Trainer suchen

Gebenbach
Kai Hempel.
Oliver Gorgiev.
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