03.02.2021 - 12:17 Uhr
GebenbachSport

Kein Wort zum Sport: Marco Seifert

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Der Stürmer des Fußball-Bayernligisten DJK Gebenbach verrät, warum Oliver Kahn sein Vorbild war, welche zwei Zutaten eine Mousse au Chocolat perfekt machen und warum er gerne Magdalena Neuner treffen würde.

Stürmer Marco Seifert (Mitte) bekommt oft zwei Gegenspieler auf die Füße gestellt. Nicht immer mit Erfolg: In der Bayernliga erzielte er für die DJK Gebenbach in 72 Spielen 37 Tore.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Aus dem eigenen Tor vor das gegnerische Gehäuse: Bis zur C-Jugend war Marco Seifert bei der DJK Gebenbach Torhüter, "dann haben sie erkannt, dass ich lieber Stürmer spielen und Tore schießen soll". Und er schoss Tore. So viele, dass ihn der FC Amberg in seine Landesliga-A-Jugend holte und ihn Herren-Trainer Timo Rost nur wenige Monate später in den Bayernliga-Kader beförderte. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga wechselte Seifert zum SC Ettmannsdorf ("Ich hatte da drei wundervolle Jahre"), ehe es 2017 zurück zum Heimatverein nach Gebenbach ging. "Es war eine Herzensangelegenheit", sagt der heute 25-Jährige, der mit seiner Freundin in Mausdorf bei Gebenbach wohnt und in Sulzbach-Rosenberg in der Qualitätssicherung eines Automobilzulieferers arbeitet. Momentan kuriert er einen Kreuzbandriss aus, den er sich im August 2020 zugezogen hatte.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Marco Seifert: Am liebsten in Mausdorf bei Gebenbach, denn dahoam dahoam. Ich bin sehr heimatverbunden, hier sind Familie und Freunde, hier fühle ich mich wohl.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Marco Seifert: Lachen kann ich eigentlich über alles. Wichtig ist mir nur, dass ich lachen kann, am besten mit Freunden.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Marco Seifert: Oliver Kahn! Ich war früher Torhüter. Seine Mimik, seine Gestik, das hat mir gefallen. Ich hatte ein Oliver-Kahn-Trikot, die Kahn-Schuhe, er war mein Vorbild.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Marco Seifert: Ein weißer Ford Focus, ein Dreitürer. Leider habe ich ihn nach drei Jahren zu Schrott gefahren. Da habe ich nicht aufgepasst und bin einem Bus hinten rein gefahren.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Marco Seifert: Mit der ehemaligen Biathletin Magdalena Neuner. Sie ist eine tolle Frau, es ist ein kleiner Traum, sie mal kennenlernen zu dürfen. Mich beeindruckt ihre natürliche und ehrliche Art. Und sie inspirierte mich auch. Seit fünf Jahren fahre ich Skilanglauf, ich hätte auch gerne mal Biathlon ausprobiert, weil ich großer Biathlon-Fan bin und die letzten Jahre auch immer nach Oberhof gefahren bin. Aber das ist bei uns fast nicht möglich.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Marco Seifert: Bei Mousse au Chocolat. Da macht meine Freundin die beste. Sie macht es mit viel Liebe (lacht) – und viel Schokolade natürlich. Je mehr, desto besser.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Marco Seifert: Was man halt so braucht, Whatsapp für minimalistisches Schreiben, oder die Fitness-App für den Coach. Das war es dann eigentlich. Ich nutze mein Handy nur ganz selten. Die Zeit nutze ich lieber sinnvoller.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Marco Seifert: Welcher Urlaub ist mir eigentlich egal, Hauptsache Urlaub. Alles hat seinen Flair, ich kann genauso am Strand chillen wie in den Bergen wandern oder im Zelt campen. Der perfekte Urlaub fängt morgen an – und hört nicht mehr auf.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Marco Seifert: Der ist schon ein bisschen in Planung: eine Weltreise. Es gibt ja die bekannte Geschichte "In 80 Tagen um die Erde". Die 80 Tage würde ich ein wenig strecken und entweder zweimal ein halbes Jahr oder gleich ein ganzes Jahr reisen. Der Weg wäre ähnlich über Asien, Russland, Australien, Afrika, Nordamerika und Südamerika. Das geht aber erst nach der Fußballkarriere, es wird also noch dauern.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Marco Seifert: Leider gibt da viele (lacht). Ganz lustig war, als wir zwei Lehrer im Putzkammerl eingesperrt haben. Sie durften erst wieder raus, als sie eingewilligt haben, eine Runde Leberkässemmeln für die Klasse zu spendieren. Und die haben wir dann tatsächlich auch bekommen.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Marco Seifert: Der Fernseher läuft nur ganz selten. In der fußballfreien Zeit schaue ich aber ganz gerne American Football. Die Zeit nehme ich mir, auch in der Nacht, und drücke meinen Favoriten, den Kansas City Chiefs, die Daumen.

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