03.05.2022 - 11:56 Uhr
GebenbachSport

Wieder ein schwächerer Gegner für die DJK Gebenbach

Der 1. FC Sand ist Gastgeber im Nachholspiel der Fußball-Bayernliga Nord. Eine stark abstiegsgefährdete Mannschaft, die schlagbar ist. Aber die DJK Gebenbach zeigt ab und zu Schwächephasen.

Kai Hempel (links) und Markus Kipry (rechts), die beiden Trainer der DJK Gebenbach, wollen in Sand punkten.
von Autor MIRProfil

Nach dem auf mehreren Ebenen enttäuschenden 1:1 gegen den TSV Großbardorf am Samstag geht es für die DJK Gebenbach am Mittwoch, 4. Mai (18.30 Uhr), bereits weiter, wenn die Elf von Trainer Kai Hempel beim 1. FC Sand zum Nachholspiel (28. Spieltag) antritt. Dass also gar nicht so viel Zeit bleibt, dieses 1:1 zu sehr in den Kopf steigen zu lassen, sieht Hempel an sich ganz positiv: „Es ist schon gut, dass wir gleich wieder das nächste Spiel haben.“ Hempel sah am Wochenende das bestätigt, was er schon so oft angemahnt hatte.

„Wir haben in der ersten Halbzeit Chancen ohne Ende, leisten einen brutalen Aufwand, aber belohnen uns nicht.“ Es sind diese unnötigen Phasen, gegen die man noch kein Mittel gefunden hat bei der DJK. Phasen, in denen man selbst ins Schwimmen kommt und offensiv nicht viel klappen will. Gegen Großbardorf ging es nicht komplett schief, aber stärkere Teams nutzen solche Schwächephasen anders aus.

Auf Platz 17

Jetzt hat man aber den Vorteil, dass man den Gastgeber der DJK sicher nicht zu diesen stärkeren Teams zählen kann. Denn die Unterfranken müssen spätestens seit diesem Wochenende für den Klassenerhalt den Umweg über die Relegation nehmen – sofern man den derzeit 17. Tabellenplatz überhaupt verteidigen kann. Denn der 18., der SV Seligenporten, steht nur zwei Zähler hinter dem 1. FC Sand. Im Jahr 2022 konnte Sand erst eine Partie gewinnen (Anfang März, 2:1 in Großbardorf), ansonsten gab es neun Niederlagen. Seit vier Partien ist Sand ohne eigenen Treffer, kassierte dafür aber 14 Tore. Am Wochenende gab es gegen den direkten Konkurrenten im Keller, Vatan Spor Aschaffenburg, dann auch noch eine 1:3-Niederlage. Zur zweitanfälligsten Defensive der Liga (69 Gegentore) kommt dann auch noch die zweitharmloseste Offensiv (23 Tore).

Die Chancen, sich die Enttäuschung von der Seele zu spielen, stehen also nicht allzu schlecht für die DJK. Und Trainer Kai Hempel wird nach dem letzten Auftritt sicher wieder ein solches Zeichen sehen wollen.

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