16.05.2021 - 13:43 Uhr
MünchenSport

Kommentar: Egal ob Weitsprung oder Fußball - Kein Rekord währt ewig

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40 Bundesliga-Tore in einer Saison: Robert Lewandowski hat mit Gerd Müller gleichgezogen. Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange, meint Sport -Ressortleiter Alfred Schwarzmeier.

Robert Lewandowski (Mitte) holt sich die Glückwünsche seiner Mannschaftskollegen ab. Mit seinem Elfmetertor in der Partie beim SC Freiburg egalisierte der Bayern-Torjäger den in der Spielzeit 1971/72 von Gerd Müller aufgestellten Bundesliga-Rekord von 40 Toren in einer Saison.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil
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Es gibt Rekorde, die scheinen für die Ewigkeit gemacht. Der Jahrhundertsprung 1968 von Bob Beamon war so eine Glanzleistung. Vermeintlich nicht wiederholbar, aber dann doch der Vergänglichkeit preisgegeben, wie ein gewisser Mike Powell bewies, als er Beamons 8,90-Meter-Satz 23 Jahre später um fünf Zentimeter übertraf.

Nun ist also auch in der Fußball-Bundesliga eine bis dato unverrückbare Rekordmarke fällig. Fast ein halbes Jahrhundert war die „40“ in Stein gemeißelt. Bestand haben wird sie aber nur noch bis kommenden Samstag. Egalisiert hat Robert Lewandowski den ursprünglichen Maximalwert ja bereits. Die Frage ist nun: Wie hoch wird der Bayern-Stürmer sein phänomenales Trefferkonto im Saisonfinale gegen den FC Augsburg schrauben? 41, 42 oder gar 43 Tore?

Schade bei dem Rummel um die Rekordjagd ist nur, dass Gerd Müller – pflegebedürftig und in der Endphase seines Lebens – Lewandowski nicht mehr persönlich gratulieren kann. Gönnen würde der Bomber der Nation seinem Nachfolger aber diesen besonderen Erfolg allemal.

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