22.11.2021 - 14:47 Uhr
KümmersbruckSport

TTSC Kümmersbruck: Die Entscheidung fällt im Schlussdoppel

Das Kümmersbrucker Spitzendoppel Markus Hummel (links) und Juraj Zatko (rechts) musste im entscheidenden Spiel gegen das Top-Duo des TSV Ansbach ran.
von Günter BauerProfil

Der TTSC Kümmersbruck kehrte vom Auswärtsspiel der Tischtennis-Verbandsoberliga Nord gegen den TSV Ansbach mit einem 8:8-Remis zurück. Im Vorfeld hatte man mit einem knappen Erfolg geliebäugelt. Trotzdem ist das Team nach Aussage von Mannschaftsführer Markus Hummel mit der Punkteteilung dennoch mehr als zufrieden.

Nach gutem Doppelstart führten die Kümmersbrucker mit 2:1. In den Spitzeneinzeln erwischte Juraj Zatko aber einen schlechten Tag und verlor beide Spiele. Richtig gut präsentierte sich dafür Matthias Hummel. Nachdem er der Ansbacher Nummer eins Jan Schubert erst im Entscheidungssatz 8:11 unterlegen war, machte er gegen Dietmar Weger aus einem 1:2-Satzrückstand einen Sieg. In der Mitte setzte Ansbach erstmals nach zwei Jahren Pedro You ein, damit Sebastian Danzer im hinteren Paarkreuz spielen konnte. Durch Danzer rechnete sich der Gastgeber zwei Einzelpunkte aus. Doch diese Rechnung ging nicht auf. Kümmersbrucks Fünfer Wolfgang Höfer bezwang seinen Gegner mit 3:1 und brachte sein Team mit 8:6 in Führung. Zuvor hatte die TTSC-Mitte drei weitere Punkte erzielt. Markus Hummel musste gegen Julian Roth zwar etwas zittern, blieb im Entscheidungssatz aber mit 11:8 Sieger. Michael Hummel, der noch mit Knieproblemen zu kämpfen hatte, hielt sich ebenfalls an Roth schadlos.

Als Alexander Nedostup auch im zweiten Einzel sieglos blieb, musste das Schlussdoppel über Sieg oder Unentschieden entscheiden. Das Paradedoppel des TTSC, Juraj Zatko/Markus Hummel, hielt nur in Durchgang eins (12:14) gegen Jan Schubert/Dietmar Weger mit. Er habe noch nie so viele Abwehrbälle spielen müssen wie gegen das Top-Duo des TSV, zog Markus Hummel nach dem klaren 0:3 sein Fazit.

Ob die Begegnung am Samstag, 27. November (14 Uhr), beim TV Erlangen stattfinden kann, hängt von der Entscheidung des BTTV-Präsidiums am Mittwoch ab. Das befasst sich mit dem Thema Spielbetrieb unter Corona.

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