07.01.2020 - 18:48 Uhr
MünchenSport

Neues Mitglied im Bayern-Vorstand: Der "Vulkahn" ganz staatsmännisch

Am Dienstag hatte Oliver Kahn seinen ersten offiziellen Auftritt als neues Mitglied im Vorstand des FC Bayern München. Dabei überzeugte der ehemalige Weltklasse-Keeper sogleich in neuer Rolle, kommentiert Sportredakteur Fabian Leeb.

Oliver Kahn (rechts) wird bei einer Pressekonferenz als neues Vorstandsmitglied des FC Bayern vorgestellt. Links Vereinspräsident Herbert Hainer.
von Fabian Leeb Kontakt Profil
Kommentar

Zum offiziellen Amtsantritt hat Oliver Kahn wider Erwarten niemanden aus dem Pressekonferenz-Raum der Allianz-Arena gegrätscht noch ausufernd über den "immensen Druck" beim FC Bayern philosophiert. Vielmehr lieferte der frühere Weltklasse-Keeper einen äußerst reflektierten und fast schon staatsmännischen Premieren-Auftritt ab. Eloquent und gewohnt selbstbewusst umriss er die Ziele, die in der Bayern-DNA und somit auch in seinem Selbstverständnis fest verankert sind - gepaart mit einer wohltuenden Prise Humor und Selbstironie. "Weiter, immer weiter" dürfte künftig zur zweiten Vereinsmaxime neben dem standesgemäßen "Mia san mia" werden. Nur der maximale Erfolg ist für Kahn gerade gut genug. Hainer für Hoeneß, Kahn für Kalle: Dem FC Bayern scheint der Umbruch auf der Führungsetage schneller und geräuschloser zu gelingen als auf dem Rasen. Was von Kahns erstem offiziellen Auftritt aber vor allem bleibt: Aura und Kompetenz kann man sich für kein Geld der Welt kaufen. Man hat sie – oder eben nicht.

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