29.06.2020 - 22:40 Uhr
NürnbergSport

Kommentar zum 1. FC Nürnberg: Club der begrenzten Möglichkeiten

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Noch vor Beginn der Abstiegsrelegation tauscht der 1. FC Nürnberg erneut den Trainer aus. Dabei könnten dem aktuellen Kader nicht einmal die vermeintlich besten Coaches der Szene helfen, kommentiert Sportredakteur Fabian Leeb.

Jens Keller ist nicht länger Trainer beim 1. FC Nürnberg.
von Fabian Leeb Kontakt Profil
Kommentar

Dem 1. FC Nürnberg könnten aktuell vermutlich nicht einmal Jürgen Klopp oder Pep Guardiola weiterhelfen. In diesem planlos zusammengestellten Club-Kader steckt nicht mehr drin, als die inkonstanten, mit Tendenz zu katastrophalen, Darbietungen dieser Saison. Die Idee und einzige Rest-Hoffnung dieses abermaligen Trainerwechsels muss sein, dass das mit dem Nürnberg-Gen versehene Duo Wiesinger/Mintal mentale Blockaden löst, und der Worst Case - der "Durchmarsch" in die Drittklassigkeit - so doch noch abgewendet werden kann.

Kommentar zur verzwickten Lage des 1. FC Nürnberg

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Denn Mintal wird aus Michael Frey in wenigen Tagen keinen Torjäger mit Zweitliga-Format machen können. Und Wiesinger wird Johannes Geis' Handlungsschnelligkeit nicht im Handumdrehen über Regionalliga-Niveau heben können. Dass der Relegationsgegner aus der 3. Liga nach dem Corona-Mammutprogramm mit Englischen Wochen am Fließband physisch auf dem Zahnfleisch daherkommt, sollte ein Vorteil für den Club sein. Danach muss - wieder mal - ein Neuanfang her. Auf allen Ebenen. Es brauchen ja nicht gleich Klopp oder Guardiola nach Franken kommen.

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